Zwei wichtige Bitcoin-Indikatoren signalisieren: BTC-Kurs hat Boden erreicht

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Bitcoin (BTC) ringt seit dem Einbruch am 4. Dezember mit der Unterstützung bei 47.500 US-Dollar. Bei diesem Einbruch wurden über 840 Millionen US-Dollar an gehebelten Long-Futures-Kontrakten liquidiert. Zu dem Einbruch kam es, nachdem die Omikron-Variante des Coronavirus und aktuelle Daten zur Inflation den USA öffentlich wurden. 

Bitcoin/USD-Kurs auf FTX. Quelle: TradingView

Während Neueinsteiger durch die Korrektur um 26 Prozent im letzten Monat wohl verschreckt wurden, kauften Wale und Großanleger wie MicroStrategy weitere BTC. Am 9. Dezember gab MicroStrategy bekannt, das Unternehmen habe 1.434 BTC gekauft. Damit besitzt es nun insgesamt 122.478 BTC.

Einigen Analysten zufolge ist die Bitcoin-Schwäche auf die Angst vor einem Dominoeffekt durch Evergrande zurückzuführen. Der führende chinesische Immobilienriese konnte am 9. Dezember seine Schulden in US-Dollar nicht begleichen. Der Verfall von Bitcoin-Optionen im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar am 10. Dezember könnte ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt haben, da die Bären dabei 300 Millionrn US-Dollar Gewinn machten.

Margenhändler immer noch extrem optimistisch

Im Margenhandel können Anleger ihre Positionen hebeln, indem sie Stablecoins leihen und damit weitere Kryptowährungen kaufen. Wenn diese versierten Händler sich Bitcoin leihen, verwenden sie die Coins als Sicherheit für Leerverkäufe. Das bedeutet, sie setzen auf einen Kursrückgang.

Analysten betrachten daher die Gesamtkreditbeträge für Bitcoin und Stablecoins, um herauszufinden, ob die Anleger eher bullisch oder bärish gestimmt sind. Bitfinex-Margenhändler haben vor dem Kurseinbruch am 4. Dezember etwas weniger Long-Positionen eröffnet.

Bitfinex BTC-Margenhändler Long-Positionen/Insgesamt in Prozent Quelle: Coinglass

Der Indikator liegt bei 90 Prozent und ist damit positiv für Long-Positionen. Das bedeutet das Stablecoins insgesamt nur 10 Prozent auf Bitfinex ausmachen. Außerdem erholten sich die Margen-Long-Positionen in weniger als 24 Stunden nach dem Kurseinbruch um 94 Prozent. Das deutet darauf hin, dass die meisten Anleger zwar überrascht waren, ihre Positionen aber gehalten haben.

Um festzustellen, ob diese Bewegung nur hier zu sehen war, sollte man auch die Optionsmärkte analysieren. Der 25-Prozent-Delta-Skew vergleicht ähnliche Call- (Kauf) und Put-Optionen (Verkauf). Diese Indikator wird positiv, wenn “Angst” vorherrscht, da die Prämie für Put-Optionen höher ist als die für Call-Optionen mit ähnlichem Risiko.

Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Market Maker bullisch sind. Das führt dazu, dass sich der 25-Prozent-Delta-Skew in den negativen Bereich bewegt. Werte zwischen minus 8 Prozent und plus 8 Prozent gelten in der Regel als neutral.

Deribit Bitcoin-Optionen 25-Prozent-Delta-Skew. Quelle: Laevitas

Vor dem Bitcoin-Einbruch am 4. Dezember, lag der 25-Prozent-Delta-Skew bei fast 6 Prozent und damit im neutralen Bereich. In den folgenden drei Tagen zeigten sich die Market Maker und die Wale mäßig ängstlich, als der Indikator einen Höchststand von 10 Prozent erreichte. Derzeit liegt er bei 3 Prozent.

Die Bitfinex-Margen und die Risiken bei den Optionen deuten auf wenig Druck auf den Derivatemärkten hin. Angesichts der Tatsache, dass diese Märkte häufiger von professionellen Händlern genutzt werden, kann man allmählich wieder glauben, dass Bitcoin Anfang 2022 ein neues Allzeithoch erreichen wird.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.




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