Zwei Mining-Pools lassen 68 Mio. US-Dollar abfließen

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Bitcoin (BTC)-Miner verkaufen möglicherweise erneut ihre Coins. Daten zeigen, dass zwei Mining-Pools an einem einzigen Tag über 7.000 BTC verkauften.

Nur Stunden, nachdem die On-Chain-Überwachungswebseite CryptoQuant diese Zahlen öffentlich machte, ging das BTC/USD-Paar am 24. Juni abrupt auf 9.500 US-Dollar zurück.

Poolin kurz vor Abflussallzeithoch

Die Mining-Pools, von denen die Rede ist, sind HaoBTC und Poolin. Letzterer hat dabei seinen zweitgrößten täglichen Abfluss verzeichnet. Insgesamt sind durch beide 7.153 BTC (68,1 Mio. US-Dollar) abgeflossen. 

Die Abflüsse gingen diesmal nicht mit einem ähnlichen Anstieg der Börsenguthaben einher. Die Coins könnten jedoch über alternative Methoden, wie den außerbörslichen Handel, verkauft werden. Diese Art des Verkaufs ist in China, dem Heimatland von HaoBTC und Poolin, prävalent.

Wie Cointelegraph berichtete, sind die Miner-Abflüsse seit einem Anstieg, der durch die Halbierung der Blockbelohnung im Mai ausgelöst wurde, tatsächlich zurückgegangen.

In dieser Zeit verkauften die Miner kurzzeitig mehr, als sie verdienten. Diesen Trend gaben sie dann allerdings auf, um ihr Einkommen allmählich zu sparen.

In Twitter-Kommentaren hieß es, dass der Miner-Verkauf mit einem Kursrückgang bei Bitcoin einherging. Das könnte auf die letzten 24 Stunden zutreffen. Das BTC/USD-Paar fiel dabei um rund 1,1 Prozent.

Chart zum täglichen Bitcoin-Abfluss von Mining-Pools, Poolin und HaoBTC markiert. Quelle: CryptoQuant/ Twitter

12.000 US-Dollar für BTC noch möglich?

Dieses Verhalten bildet einen Gegensatz zum Optimismus vom Dienstag. Analysten hatten gehofft, dass bald ein Aufwärtstrend einsetzen könnte, der durch Gerüchte, dass PayPal Kryptowährungen anbieten könnte, ausgelöst werden sollte. 

Ein Ausbruch über 10.000 US-Dollar bis hin zu 12.000 US-Dollar galt als wahrscheinlich. Auch Keith Wareing und Michaël van de Poppe von Cointelegraph Markets sahen die Chance auf einen Anstieg in den fünfstelligen Bereich.

Selbst unter Berücksichtigung des jüngsten Rückgangs ist Bitcoin jedoch weiterhin in einem starken Szenario. Nur ein Fall unter 9.200 US-Dollar würde den bullischen Schwung gefährden, wie van de Poppe zuvor erläuterte.




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