Wie NFTs eine große europäische Kunstmesse erobern

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Die internationale Kunstmesse Art Basel hielt sich bis vor kurzem vornehm zurück, was die NFT-Kunst angeht. Noch im letzten November spielte das Thema Non-Fungible Token (NFT) keine Rolle auf der Art Basel – nur bei der Art Miami gab es erste kleine Berührungspunkte. Doch bei der diesjährigen Ausgabe der Art Basel (die Messe fand Mitte Juni statt) stand Vieles im Zeichen von NFTs: Panels, Vorträge und auch einige Galerien, die bekannte NFT Künstler wie Kenny Schachter oder Kevin Abosch vorstellten. Es scheint also, dass NFTs langsam auch in den Mainstream der Kunstszene eindringen. 

Der letzte Schrei auf der Art Basel

Das im Sommer 2021 gegründete internationale Art Kollektiv SNGLR.NFT hatte im Rahmen der Messe mit einer Reihe von Partnern aus dem NFT-Ökosystem auch zu einer Party geladen, die in der neu eröffneten Rooftop Bar der Kaserne Basel stattfand. Dass das Interesse groß war, kann die Security des Abends attestieren, denn ab 21 Uhr wurden nur noch neue Gäste nach oben gelassen, wenn gleichzeitig andere das Event verlassen haben. Die Dachterrasse war entsprechend voll, und so entstand ein dichtes Gedränge aus einer unüberschaubaren Anzahl an NFT-Künstlern, Sammlern, aber auch Kunstinteressierten, die einfach mal den informellen Austausch mit der internationalen NFT-Szene genießen wollten und sich in guter Laune auf der Turmbar einfanden. Die Organisatoren Patrick Neuenschwander und Daniel Diemers von SNGLR.NFT waren begeistert von der spontanen Durchmischung von NFT-Künstlern und Sammlern mit allgemein Kunstinteressierten, “vielleicht sogar Skeptikern, die hier einfach einmal hineinschnuppern wollen und einen Blick in die Zukunft wagen”.

Dass NFT-Kunst immer mehr Beachtung findet und nun auch auf der Art Basel zum Tagesgespräch wird, freut natürlich die NFT-Künstler am meisten. So sagt zum Beispiel Gretchen Andrew, eine bekannte NFT-Künstlerin und Digital Native aus New York: 

“Eine wunderschöne Atmosphäre, wenn man ohne Bühne und Mikrofon einfach mal über das Potenzial von NFTs diskutieren kann. Meistens frage ich dann Leute: glaubst du an die Fortschreitung der Digitalisierung unserer Gesellschaft? Wenn ja, dann schau dir NFTs an. Wenn nein, verschenk dein Smartphone”. 

NFT-Drop “in zwei Minuten verkauft”

An dem VIP Apéro (VIP für “very inspiring people”, also sehr inspirierende Menschen) haben mehrere internationale Künstler auch die Gelegenheit für einen NFT-Drop genutzt. So lancierte zum Beispiel Tessy Antony de Nassau mit Ihrem Modelabel Human Highness in Zusammenarbeit mit dem international bekannten Künstler Thomas Iser eine NFT-Kollektion auf Makersplace. “Wenn NFT auf Fashion trifft, wird es interessant für viele Leute”, sagt die gebürtige Luxemburgerin und ehemalige Prinzessin. Dahingehend führt sie aus:

“Bei unserer Kollektion kann man mit dem NFT gleichzeitig auch einen exklusiven Seidenschal von unserem Label bestellen, auf dem das Motiv von Thomas Iser abgedruckt ist. Davon gibt es dann aber nur ein Stück. Somit hat man etwas Einzigartiges in der realen Welt wie auch im Metaverse.”

Das international bekannte Künstlerpaar Yehuda und Maya Devir (Zeichner der Comicserie “One of those days”) aus Israel hat bereits mehr als 9 Millionen Follower auf Social Media, und ist nach Basel gekommen, um den ersten “Pre-Sale” von seiner neuen NFT-Kollektion zu machen und diese mit gleichgesinnten Leuten aus der ganzen Welt zu feiern: “Die Atmosphäre hier ist wunderbar. Unsere NFT-Kollektion war bereits nach zwei Minuten verkauft und wir haben hier so viele inspirierende Menschen getroffen. Für uns war es ein perfekter Start in die NFT-Welt. Und wir fangen erst an!”

Kate Vass, eine der ersten Galeristinnen weltweit, die 2018 in ihrer Galerie Cryptopunks von Larva Labs vorstellte, zieht vom Apéro ein positives Gesamtfazit:

“Es war ein langer Weg, aber es ist nun so, dass NFT auch in den etablierten Kunstkreisen angekommen ist. Eine tolle Entwicklung und auch wenn der Markt hier in kleinen Schritten vorwärts geht, sehe ich eine breite Integration über die Zeit.” 

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