Wie entwickeln sich Coins im Vorfeld des Ethereum Merge?

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Diese Kursanalyse wurde im Zusammenarbeit mit der Kryptobörse KuCoin vorbereitet. Die zentralisierte Krypto-Handelsplattform KuCoin wurde im September 2017 gegründet. Sie bietet eine Vielzahl verschiedener Finanzdienstleistungen an, wie Margin- und Spot-Trading, P2P-Fiat-Trading, Staking, Futures-Trading und Lending.

In der vergangenen Woche konnten die beiden größten Kryptowährungen kleinere Zuwächse verzeichnen: Bitcoin (BTC) stieg um 12 Prozent und Ether (ETH) um 11 Prozent. Aber es ist noch zu früh, um von einer Erholung zu sprechen. Das aktuelle Wachstum bei Kryptowährungen ist laut Experten nicht auf fundamentale Faktoren zurückzuführen, sondern lässt sich nur durch den üblichen “Short-Squeeze” (Schließung von Short-Positionen) erklären. Betrachtet man die Nachrichten, ist die Stimmung im Krypto-Bereich nicht positiver geworden. Ein so starkes Wachstum ist in diesem Fall lediglich mit einer einfachen technischen Korrektur zu erklären.

Energiekrise, Inflation, weniger Geld in die Wirtschaft 

In der vergangenen Woche gab es viele Krypto-Nachrichten. Davon sind allerdings nur die Berichte über die Erwartungen im Zusammenhang mit dem Merge positiv. Ansonsten gibt es derzeit keine bedeutenden Ereignisse im Zusammenhang mit Kryptowährungen.

Das White House Department of Science and Technology (zu deutsch etwa Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik) hat in seinem Bericht erklärt, dass das Mining von Kryptowährungen in den USA 50 Milliarden kWh Strom pro Jahr verbrauche. Das entspricht 38 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. Traditionelle Zahlungssysteme wie Visa, MasterCard und American Express verbrauchen alle weniger als 1 Prozent im Vergleich zum Krypto-Mining. Im Hinblick auf die globale Akzeptanz ist das für Krypto nicht gerade gut. 

Jerome Powell bekräftigte erneut, die US-Zentralbank sei bereit, alles zu tun, um die Inflation einzudämmen. Sie werde in diese Richtung arbeiten, bis sie ihr Ziel erreicht hat. Das deutet darauf hin, dass man in der US-Wirtschaft keine niedrigen Zinsen erwarten kann. Die Kredite werden also teurer und es fließt weniger Geld in die Wirtschaft. Folglich wird auch der Krypto-Markt weniger Investments bekommen. 

Seit Mitte März herrscht eine ungewöhnlich hohe Korrelation zwischen Kryptowährungen und dem Aktienmarkt. Daher bewegen sich diese beiden Anlageklassen fast in dieselbe Richtung. 

Bitcoin hält die Unterstüzung von 18.600 US-Dollar, Bullen durchbrechen 20.000 US-Dollar

Auf dem BTC-Chart sieht man, dass die Bären die wichtige Marke von 18.600 US-Dollar nicht durchbrechen konnten. Daraufhin konnten die Käufer den Kurs innerhalb eines Tages auf 21.400 US-Dollar steigen lassen. Natürlich ist das noch keine Trendwende, aber man kann zumindest hoffen, dass die größte Kryptowährungen weiterhin widerstandsfähig bleibt.

BTC/USD-Wochenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

In einer Bloomberg-Analyse erklärte Mike McGlone, Bitcoin sei ein “Joker”, der sich besser entwickeln wird als traditionelle Aktien, wenn diese ihren Tiefpunkt erreichen und absolute Tiefststände aufweisen. 

Auch die Experten von CryptoQuant haben in einem Bericht eine optimistische Analyse abgegeben. Dem Bericht zufolge haben in diesem Monat die sogenannten “Wale” ihre riesigen Bestände an Derivatebörsen gesendet, womit sie einen Boden gebildet haben. Das könnte auch zu einem weiteren Anstieg führen.

Bitcoin hat am Freitag so stark zugelegt, weil der US-Dollar-Index schwächer geworden ist. Im Zuge dessen ist BTC am 9. September um fast 9 Prozent gestiegen.

Laut einem Analysten von Revolt auf Twitter befindet sich der Kryptomarkt schon seit einiger Zeit im Aufwind und ein Kursanstieg wird nicht lange auf sich warten lassen.

Ether: Warten auf den Merge

Im Zusammenhang mit der zweitgrößten Kryptowährung gibt es schon deutlich mehr positive Nachrichten. Vorletzte Woche konnte Ether den Widerstand bei 1.400 US-Dollar überwinden und diese Woche ist er über die Marke von 1.600 US-Dollar geklettert. Nun steuert ETH auf die Marke von 2.000 US-Dollar zu.

Letzte Woche wurde viel über den Ethereum Merge gesprochen: Chainalysis hat in einem Bericht über die möglichen Auswirkungen des Übergangs der zweitgrößten Kryptowährung zum Proof of Stake (PoS) auf den Kurs gesprochen. Den Analysten zufolge wird sich ein Anstieg des Staking-Volumens und die Akzeptanz durch institutionelle Anleger positiv auf den Kurs auswirken. In dem Report heiß es auch, ETH könne sich möglicherweise von anderen Kryptowährungen abkoppeln. Die hohen Staking-Prämien würden die zweitgrößte Kryptowährung einem Rohstoff oder einer Anleihe ähnlich machen.

ETH/USD-Wochenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Große Unternehmen bereiten sich ebenfalls auf das Staking vor: die globale Kryptobörse Binance hat Ethereum-Staking eingeführt und die Schweizer SEBA Bank will Staking für institutionelle Anleger anbieten.

Die ETC Group hat ein neues ETP auf den Markt gebracht, das auf Ethereum basiert.

Diese Woche wird sich also zeigen, wie sich der Übergang bei Ethereum zum PoS auf den Kurs auswirkt. Vielleicht wird das den gesamten Krypto-Markt positiv beeinflussen.

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