Whistleblower war am Start des Datenschutz-Coin beteiligt

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Edward Snowden, ein bekannter Vertreter der Cybersicherheit und notorischer Whistleblower, hat enthüllt, dass er eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Datenschutz-Token Zcash (ZEC) gespielt habe.

In einem Video von Zcash Media hieß es in einem Interview mit Snowden, er sei eine von sechs Personen gewesen, die ein Stück des privaten Schlüssels für die Multisignatur von Zcash hatten, und somit am Projektstart am 23. Oktober 2016 beteiligt. In dem Video erklärte Snowden:

“Mein Name ist Edward Snowden. Ich habe an der Zcash-Zeremonie unter dem Pseudonym John Dobbertin teilgenommen.”

Edward Snowden ist der Whistleblower, der die Überwachungsmethoden der US-Regierung aufgedeckt hat und 2013 untergetaucht ist.

Zcash ist eine dezentralisierte Blockchain, die für Transaktionen sogenannte Zero-Knowledge-Proofs verwendet. Im Gegensatz zum relativ transparenten Bitcoin (BTC) können ZEC-Transaktionen nicht nachverfolgt und die übertragenen Beträge nicht ermittelt werden.

Bei der Zcash-Zeremonie kombinierten Snowden und fünf weitere Personen jeweils ihren Teil des privaten Zcash-Schlüssels, um das Projekt zu starten. Keiner der Teilnehmer wusste, wer die anderen waren oder welchen Teil des Schlüssels sie besaßen. Damit konnte jeder seine Anonymität wahren, was einer der Grundpfeiler des Projekts ist.

Jeder musste seinen Teil des Schlüssels vernichten, um zu verhindern, dass Coin zur Transaktionen in Zukunft gefälscht werden können.

In dem Interview mit Zcash Media zeigte sich Snowden über das Projekt begeistert und unterstrich sein großes Interesse am Datenschutz. Er sagte dazu: “Das Problem bei Bitcoin ist, dass man keinen wirklich freien Handel betreiben kann, solange man nicht privat handeln kann.”

“Es freut mich wirklich zu sehen, dass das Zcash-Projekt uns dem Ideal einer freien Währung, die auch eine private Währung ist, immer näher bringt.

Der Bitcoin-Entwickler Peter Todd war ebenfalls einer der Teilnehmer an der Zeremonie und erinnerte sich daran, wie “legendär weit die Teilnehmer der Zcash-Zeremonie gegangen sind”, um nicht gehackt zu werden.

Todd sagte, er habe einen neuen Computer gekauft und alle erforderlichen Programme für die Zeremonie installiert und den Computer dann in einen faradayschen Käfig gestellt, um Eindringlinge fernzuhalten. Ein Faradayscher Käfig ist ein mit Aluminiumfolie ausgekleideter Kasten, der WLAN-Signale reflektiert.

In diesem Zusammenhang: Verlust der Privatsphäre: Warum wir für eine dezentralisierte Zukunft kämpfen müssen

Anschließend fuhr er in ein abgelegenes Gebiet, wo er mit einem Schneidbrenner sein Gerät und damit seinen Teil des privaten Zcash-Schlüssels vernichtete.

Die Nachricht über Snowdens Beteiligungen der Zeremonie hatte keinen großen Einfluss auf den Kurs. ZEC ist in den letzten 24 Stunden um 1,7 Prozent gestiegen und liegt laut Cointelegraph-Daten bei 148 US-Dollar.

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