Wettlauf um synthetische Assets hat begonnen – Skalierbarkeit und Liquidität im Fokus

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Synthetische Assets, eines der interessantesten Anwendungsfelder im Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi), wird langsam immer umkämpfter. So schicken sich nun zwei neue Projekte an, Skalierbarkeit und ein breiteres Leistungsangebot auf den Markt zu bringen.

Dementsprechend hat die dezentralisierte Handelsplattform Injective Protocol am Freitag erstmals „synthetisches“ Gold auf ihrem Layer-2-Testnetzwerk Solstice eingeführt.

„Es ist sehr spannend, Gold als erster Commodity-Future auf Injective zu erproben, denn Bitcoin und Gold haben eine interessante gemeinsame Marktdynamik“, wie Mira Uddin, die Leiterin für Business Development von Injective, gegenüber Cointelegraph zu bedenken gibt. Und weiter: „Ich denke, es ist folgerichtig, diese Dynamik in den DeFi-Bereich einzubringen.“

Handelsplattformen für synthetische Assets wie Injective haben oftmals Probleme damit, ausreichend Liquidität zu schaffen. Um Finanzprodukte anzubieten, die Kursbewegungen von Assets in der realen Welt abbilden, braucht es einen breiten Pool an Liquidität, damit die entsprechenden Schwankungen abgefangen werden können. Injective will dieses Problem lösen, indem zunächst Investoren mit ausreichend Kapital als erste Nutzer zugelassen werden:

„Wir werden zuerst Investoren ins Boot holen, die selbst Marktmacher sind, damit für hohe Liquidität für alle Märkte anbieten können. Mit diesen Investoren verfügen wir dann über die notwendige Liquidität“, so Uddin.

„Unser geplanter Mining-Mechanismus wird zusätzliche Anreize für Marktmacher setzen, damit diese sich unserer Plattform anschließen und wettbewerbsfähige Preise ermöglichen“, wie sie dahingehend ergänzt.

Darüber hinaus gibt Uddin gegenüber Cointelegraph an, dass Injective einen mutigen Zeitplan verfolgt, der ein Upgrade des Testnetzwerks im ersten Quartal 2021 und die Einführung des Hauptnetzwerks im zweiten Quartal 2021 vorsieht.

Die Ankündigung von Injective folgt auf den Start von Mirror Protocol, einer weiteren Handelsplattform für synthetische Assets, die sich auf amerikanische Wertpapiere spezialisiert.

Mirror erfordert dabei eine Besicherung von 150 %, um ein synthetisches Wertpapier wie mAAPL (Apple) zu „minten“. Das Projekt läuft über die Cosmos Blockchain.

Allerdings schläft die Konkurrenz nicht, denn Synthetix, die bisher wohl größte Plattform für synthetische Assets, hat eine Reihe von Upgrades geplant, um sich mit den Neulingen messen zu können.

Synthetix ist eines der führenden DeFi-Projekte, das ebenfalls den Einsatz einer Layer-2-Lösung plant. In einem aktuellen Blogeintrag erklärt das Projekt, wie dadurch bessere Liquidität geschaffen werden könnte.

Laut der eigenen Webseite sind in Synthetix zurzeit 850 Mio. US-Dollar angelegt.


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