„Wenn Bitcoin 1 Mio. US-Dollar knackt, muss JPMorgan nach Wyoming umziehen“

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JPMorgan, die größte Bank der USA, könnte sich zukünftig gezwungen sehen, in den Bundesstaat Wyoming umzuziehen, falls Bitcoin (BTC) die 1 Mio. US-Dollar Marke knackt.

Die entsprechende These stellte die Krypto-Fürsprecherin Caitlin Long am 6. Juni in der Sendung Keiser Report auf. Long, die ins Blockchain-Komitee von Wyoming berufen wurde, argumentiert in diesem Zusammenhang, dass Wyoming dem traditionellen Finanzmekka New York in Sachen Bitcoin meilenweit voraus sei.

Long: Bitcoin-Höhenflug könnte zum Streitpunkt werden

Sollte Bitcoin in der Zukunft tatsächlich irgendwann einen Kurswert von 1 Mio. US-Dollar erreichen, könnte sich daraus eine Reihe von rechtlichen Fragestellungen ergeben, die beträchtliche Implikationen für Finanzinstitute und Anleger mit sich bringen würden, wie sie Moderator Max Keiser erklärt.

„Inzwischen gibt es Leute, die Ansprüche an Bitcoin erheben, denn Krypto-Vermögen werden als Kredite verliehen und das ist es, was Kreditgeber machen, sie erheben Ansprüche auf ihre Gelder“, wie Long eines der möglichen Probleme aufzeigt.

„Wir antizipieren schon jetzt, wo der Ball hin rollt und machen uns Gedanken, wo es mögliche Angriffsflächen gibt. Was würde zum Beispiel passieren, wenn Bitcoin irgendwann auf 1 Mio. US-Dollar klettert? Dann kommen die ganzen Anwälte aus ihren Löchern und werden sagen: ‚Hey, ihr habt euch Bitcoin von jemandem geliehen, der darauf einen Anspruch hat und jetzt fordern wir diese zurück!‘ Und dann werden sie versuchen, sich ihre Bitcoin zurückzuholen.“

Long ist als starke Bitcoin-Fürsprecherin in der amerikanischen Politik bekannt. Der US-Bundesstaat Wyoming hat unter ihrer Mitwirkung bereits zwanzig Gesetze verabschiedet, die die Kryptobranche fördern und eine klare Rechtslage schaffen sollen. Laut Long ist dies für die Region ein Vorteil, der sich schon bald immer mehr herauskristallisieren wird.

Nach ihrer Einschätzung könnte es zukünftig dazu kommen, dass große Banken, die mit Bitcoin arbeiten, nach Wyoming gehen müssen, um sich vor den Risiken einer zerfledderten Rechtslage im Rest der USA zu schützen.

„Um diesen Schutz zu genießen, müsste Jamie Dimon [der Geschäftsführer von JPMorgan] seine Bank nach Wyoming umsiedeln“, wie Long dementsprechend schlussfolgert.

Ruhe vor dem Sturm?

Dimon gilt wiederum als ausgewiesener Bitcoin-Kritiker, allerdings hat seine Ablehnung in den letzten Jahren langsam nachgelassen.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hatte der JPMorgan CEO 2018 seine vorherige Kritik sogar zurückgewiesen.

Letzten Monat ist die Großbank wiederum in eine Einigung in einem Rechtsstreit eingegangen, in dem die Kläger bemängelten, dass JPMorgan erhöhte Gebühren für Krypto-Käufe per Kreditkarte erhebt.


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