Weiter, immer weiter – Mining-Difficulty von Bitcoin festigt sich auf Rekordhoch

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Das Blockchain-Netzwerk von Bitcoin (BTC) hat ein neues Rekordhoch für den Mining-Schwierigkeitsgrad aufgestellt, der bei einem Wert von 26,643 Bio. und einer durchschnittlichen Hashrate von 190,71 Exahash pro Sekunde (EH/s) liegt. Ein klarer Beleg, dass die marktführende Kryptowährung trotz der momentanen Talfahrt noch das Vertrauen der Community genießt.

Die „Difficulty“ für den Abbau von Bitcoin wird anhand der verfügbaren Rechenleistung im Netzwerk festgelegt, denn durch den Schwierigkeitsgrad wird bestimmt, wie aufwendig das Mining bzw. die Bestätigung von Transaktionen ist. Damit soll sichergestellt werden, dass zu jeder Zeit ein Anreiz für Miner besteht, sich am Netzwerk zu beteiligen.

Laut Daten von Blockchain.com war die Difficulty aus verschiedenen Gründen zwischen Mai bis Juli 2021 auf einem Tiefpunkt. Die Hauptursache war dabei der Schlag der chinesischen Regierung gegen die marktführende heimische Mining-Branche.

Mining-Difficulty von Bitcoin. Quelle: Blockchain.com.

Als die chinesischen Miner dann nach und nach in andere Länder umgesiedelt hatten, erholte sich auch die Difficulty langsam wieder. Seit August 2021 ist der Schwierigkeitsgrad wieder kontinuierlich gestiegen und hat am Samstag nun den neuen Rekordwert von 26,643 Bio. erreicht.

Laut Schätzungen von BTC.com wird sich das Bitcoin-Netzwerk in den nächsten 12 Tagen sogar noch auf eine Difficulty von 26,70 Bio. verbessern.

Geschätzte Entwicklung der Bitcoin-Difficulty in den nächsten 12 Tagen. Quelle: BTC.com.

Maßgeblichen Anteil an der Kletterpartie hat der Mining-Pool F2Pool, der in den letzten vier Tagen mit 88 Bitcoin-Blöcken den Löwenanteil beigetragen hat. Poolin kommt mit 76 Blöcken auf Platz 2. Die durchschnittliche Transaktionsgebühr beläuft sich derweil auf 1,58 US-Dollar, was im Vergleich zum Höchststand vom April 2021 geradezu minimal ist, denn damals wurden astronomische 62,78 US-Dollar für eine Transaktion aufgerufen.

Obwohl auch die Aufsichtsbehörden zunehmend für Gegenwind sorgen, ist Bloomberg-Chefanalyst Mike McGlone zuversichtlich, dass sich BTC als Wertaufbewahrungsmittel der Zukunft etablieren kann. Der derzeitige Crash ist angesichts der Stärke des Bitcoin-Netzwerks also vermutlich nur eine Momentaufnahme.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, sieht McGlone Bitcoin in bester Position, spekulative Finanzprodukte wie Aktien und andere Kryptowährungen abzuhängen, denn die geldpolitischen Rahmenbedingungen würden dem Absicherungsmittel immer mehr in die Karten spielen:

„Kryptowährungen sind in der Regel risikobehaftet und spekulativ. Wenn spekulative Finanzprodukte verlieren, dann ist das gut für die Bemühungen der Zentralbank gegen die Inflation, und Bitcoin könnte in einem solchen Szenario letztendlich der große Profiteur sein.“


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