Was denn nun? – Goldman Sachs macht erneute Kehrtwende bei Bitcoin

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Die große Investmentbank Goldman Sachs hat (wieder mal) eine Kehrtwende bei ihrer Haltung zu Bitcoin gemacht. So kann sich die einflussreiche Bank von der Wall Street scheinbar noch immer nicht entscheiden, ob sie die marktführende Kryptowährung gut oder schlecht findet.

In einem neuen Analysebericht kommt die Investmentbank in dieser Woche zu dem Schluss, dass Bitcoin kein „zulässiges Investitionsprodukt“ ist, womit sie ihr jüngstes Lob der Kryptowährung prompt wieder revidiert.

So heißt es in dem Bericht namens „Digital Assets: Beauty Is Not in the Eye of the Beholder“, dass Bitcoin weder „ein langfristiges Wertaufbewahrungsmittel noch eine zulässige Anlageklasse“ ist.

Damit widerspricht Goldman Sachs einem vorherigen Bericht aus dem eigenen Hause, denn in „Crypto: A New Asset Class?“ äußerte sich die Investmentbank noch überwiegend positiv über Kryptowährungen. Selbst Matthew McDermot, der globale Chef für Digitalwährungen bei Goldman Sachs, stellte darin fest:

„Bitcoin ist jetzt als zulässige Anlageklasse zu sehen.“

Schon dies war eine Kehrtwende von einer vorherigen Präsentation, in der Goldman Sachs noch fünf Gründe genannt hatte, warum Bitcoin sich nicht als Anlageklasse eignen würde.

Nach eigener Aussage will die Investment Strategy Group, also die Abteilung für Investmentstrategie bei der Bank, auf eine vorsichtige Haltung gegenüber Kryptowährungen umsteigen. „Wir sehen davon ab, den positiven und negativen Hype um die Kryptobranche zu verstärken, denn wir wollen nicht, dass unsere Klienten davon hin- und hergerissen oder gar erst verführt werden, denn viel davon ist völlig haltlos“, so die Analysten.

Bitcoin wäre auch nicht als „digitales Gold“ zu verstehen, wobei die Ökonomen auch dem Edelmetall kein gutes Zeugnis ausstellen:

„Das Argument, dass Bitcoin und Kryptowährungen eine digitale Version von Gold wären, gibt weder Bitcoin noch anderen Kryptowährungen einen Wert, denn Gold ist selbst kein zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel.“

Auch Blockchains sehen die Experten als wenig vertrauenswürdig an, denn letztendlich würden diese auf „eine Vertrauensbasis bauen, die jederzeit erodieren kann“.

„Nachdem wir mit verschiedenen Methodologien vorgegangen sind und unser mehrschichtiges strategisches Bewertungsmodell angewendet haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Kryptowährungen kein zulässiges Investitionsprodukt für unsere Klienten sind.“

Allerdings scheint es geteilte Meinungen bei der Investmentbank zu geben, denn erst im Mai hatte Goldman Sachs eine Finanzierungsrunde im Wert von 15 Mio. US-Dollar für das Blockchain-Unternehmen CoinMetrics angeführt.

Am Montag hatte McDermott noch höchstselbst bestätigt, dass die Bank ihren Krypto-Trading-Desk um Optionen und Futures für Ethereum ausbauen will.




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