Was bedeutet das für die Kryptopläne der Plattform?

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Immer wenn Elon Musk etwas auf Twitter schreibt, reagiert der Kryptomarkt darauf. Seine Tweets, die Änderung seines Profilbildes und der Zusatz “#Bitcoin” zu seiner Biografie hat Auswirkungen auf die Märkte. Das war insbesondere bei diesem Zusatz der Fall, da Bitcoin (BTC) daraufhin um 20 Prozent gestiegen ist. Deshalb wartet die Community nun gespannt darauf, was Musks Investition in Twitter für die Kryptobranche bedeuten könnte.

Aus kürzlich öffentlich gewordenen Unterlagen geht hervor, dass Tesla-CEO Elon Musk 9,2 Prozent an Twitter-Anteilen erworben hat. Damit ist er der größte Anteilseigner der Plattform. Durch die Nachricht ist die Twitter-Aktie direkt um über 22 Prozent gestiegen und auch Dogecoin (DOGE) ist fast auf sein Zweimonatshoch gestiegen.

Ken Li, Investment Director bei Binance Labs, sagte gegenüber Cointelegraph, Musks Investition könne dazu beitragen, die Kryptoinitiativen der Plattform zu fördern. Auch die Integration von DOGE in die Plattform ist denkbar.

Li erklärte, “die Investition von Elon Musk in Twitter könnte dazu beitragen, die die Kryptoakzeptanz bei Twitter zu beschleunigen. Es bleibt abzuwarten, ob Twitter den von Elon so geliebten Dogecoin in Zukunft verwenden wird.” Er sagte dazu außerdem:

“Elon hat das Konzept einer dezentralisierten und zensurresistenten Social-Media-Plattform öffentlich immer unterstützt. Genau das kann die Blockchain- und Web3-Technologie ermöglichen.” 

Abgesehen davon, dass Musk im Zuge dieses Ereignisses eine lustige Umfrage twitterte, gab es keine offizielle Ankündigung zu den Plänen des Milliardärs für das Unternehmen. Angesichts der Vergangenheit zwischen dem Tesla-CEO und dem Social-Media-Unternehmen im Zusammenhang mit Kryptowährungen ist jedoch durchaus denkbar, dass Twitter nach dieser Investition weitere Krypto- und Blockchain-basierte Funktionen untersucht.

Die Hassliebe zwischen Musk und Kryptowährungen ist durchaus kein Geheimnis. Im Februar 2021 wurde öffentlich, dass Tesla BTC im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft hat. Im März 2021 sorgte der bekannte Geschäftsmann für Aufregung, als er ankündigte, dass Tesla BTC als Zahlungsmittel für Tesla-Fahrzeuge akzeptieren werde. Einige Monate brach der Markt jedoch ein, nachdem Musk bekannt gab, das Unternehmen habe diesen Plan aufgrund der mutmaßlichen Umweltauswirkungen des Bitcoin-Mining aufgegeben.

Neben BTC hat Elon Musk auch mit DOGE eine innige Beziehung. Aufgrund seiner Liebe zu Memes wurden Musks DOGE-Tweets mit dem Kursanstieg des Vermögenswertes in Verbindung gebracht. Musk wurde daraufhin Kursmanipulation vorgeworfen. Der Milliardär erklärte Ende des Jahres 2021 auch, dass DOGE im Hinblick auf Zahlungen besser als BTC sei. Seit Januar 2022 akzeptiert Tesla DOGE als Zahlungsmittel für Merchandise-Artikel. 

Aus offiziellen Berichten geht hervor, dass Musks Elektroautofirma Ende 2021 BTC im Wert von 2 Milliarden US-Dollar hielt. Tesla hat im März 2021 auch einen Teil seiner BTC-Bestände verkauft, um die Liquidität eines so großen Volumens zu testen. Damit hat das Unternehmen einen realisierten Gewinn in Höhe von mindestens 128 Millionen US-Dollar erzielt.

Twitter hat sich hingegen auch mit Blockchain-basierten Technologien wie NFTs befasst. Seit Januar 2022 unterstützt Twitter auch NFT-Avatare für Abonnenten von Twitter Blue. Das ist ein kostenpflichtiges Abo, das 2,99 US-Dollar pro Monat kostet. Musk reagierte jedoch negativ auf die Funktion. 

In diesem Zusammenhang: Krypto versus physisch: Inflationsdebatt zwischen Musk und Saylor läuft auf Knappheit hinaus

Twitter bietet seit einigen Monaten auch die Funktion “Tipping Jar” an, mit der man Kryptowährungen als Trinkgeld verteilen kann. Im September 2021 hat die Plattform eine Funktion für BTC-Trinkgeld eingeführt. Über diese können Nutzer Apps von Drittanbietern verwenden, um Trinkgeld zu erhalten. Seit Februar 2022 kann man auf der Plattform auch Ether (ETH) als Trinkgeld geben. 

Aufgrund seines Tweets geht die Community davon aus, dass Musk zunächst das Problem mit den Kryptobetrügern lösen will, die in Threads auf Twitter Spam verbreiten. Der Bitcoin-Befürworter Michael Saylor hat bereits einen Lösungsvorschlag für dieses Problem gemacht: 

Der Begriff “Krypto-Twitter” hat sich aus gutem Grund etabliert. Die ehemalige “Microblogging”-Plattform hat sich aufgrund ihrer Schnelligkeit und ihrer vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten zum Dreh- und Angelpunkt für die Krypto-Community entwickelt. Daher ist es nur natürlich, dass Vordenker (mit dicken Brieftaschen) einen Anteil daran haben wollen. 

Mit Musk hat Twitter nun mindestens zwei Kryptoprominente unter seinen Aktionären. Der zweite ist hierbei der ehemalige Twitter-CEO Jack Dorsey. Aber es gibt durchaus noch Raum für weitere. 




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