War Sam Bankman-Fried auch am Terra-Crash schuld? – US-Behörden ermitteln

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Die amerikanischen Justizbehörden sollen inzwischen ermitteln, ob der spektakuläre Zusammenbruch des Krypto-Projekts Terra (LUNA) womöglich durch Marktmanipulation des ehemaligen FTX-Chefs Sam Bankman-Fried ausgelöst wurde.

Laut einem Bericht der New York Times (NYT) vom 7. Dezember ermitteln die Behörden im Kontext der umfassenden Ermittlungen zum Kollaps der FTX nun auch zur Fragestellung, ob ein Zusammenhang zum Terra-Einsturz besteht. So soll das Krypto-Imperium von Bankman-Fried eine regelrechte Verkaufsflut des Terra-Stablecoins TerraUSD (UST) losgetreten haben.

Die plötzlichen Abverkäufe sollen die Angebotsmenge des algorithmischen Stablecoins wiederum so stark erhöht haben, dass die Nachfrage nicht mehr passend war und das bestehende Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist. Der Verkaufsdruck wurde letztendlich immer größer, sodass die Anbindung des Stablecoins an den US-Dollar im Verhältnis 1:1 verlorengegangen ist.

Diese Abkopplung hatte gleichsam zur Folge, dass die verbundene firmeneigene Kryptowährung Terra (LUNA) ebenfalls dramatisch eingebrochen ist.

Während die genaue Ursache für den Kollaps von LUNA und UST im Mai immer noch ungeklärt ist, ist laut New York Times bestätigt, dass ein Großteil der vorausgehenden Abverkäufe von Alameda Research – dem Hedgefonds der FTX-Gruppe – kam.

Ein Insider soll gegenüber der Zeitung zudem bestätigt haben, dass Alameda Research stark auf einen fallenden Kurs von LUNA gewettet hatte.

Ganz im Duktus seiner bisherigen Auftritte seit dem FTX-Kollaps gibt der ehemalige CEO gegenüber der NYT an, dass er sich „keiner Marktmanipulation bewusst ist und mit Sicherheit keine Marktmanipulation beabsichtigt hat“.

„Nach meinem Kenntnisstand wurden alle Transaktionen für Investments oder Hedging getätigt“, so SBF.

Auch der flüchtige Terra-Chef Do Kwon hat sich am heutigen 8. November auf Twitter zum NYT-Bericht geäußert. Dabei fordert dieser die Krypto-Plattform Genesis Trading auf, im Hinblick auf einen 1 Mrd. US-Dollar schweren Kredit in Form von UST an „SBF oder Alameda“, der kurz vor dem Terra-Crash gewährt wurde, reinen Tisch zu machen.

Zudem behauptet Kwon, dass der UST bereits im Februar 2021 mit der Wertstabilität kämpfen musste, nachdem Alameda massive Abverkäufe getätigt hatte.

„Was im Dunkeln getan wurde, kommt jetzt ans Tageslicht“, so Kwon.




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