Vor einem Jahr hat sich Facebook in Meta umbenannt: Wie läuft es seitdem?

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Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass sich der Social-Media-Riese Facebook auf der Facebook Connect-Konferenz am 28. Oktober 2021 in Meta umbenannt hat.

Die Namensänderung spiegelt die weiteren Pläne des Unternehmens wider. Es wollte damit zeigen, dass es über Social Media hinaus in die Welt des Web3, der Kryptowährungen, NFTs und in das Metaverse einsteigen will. Die Vision ist eine virtuelle Welt, in der die Verbraucher wahrscheinlich viel Zeit für Arbeit und Freizeit verbringen werden.

Das Unternehmen hat viele Projekte am laufen.

Im Dezember 2021 stellte Meta sein Virtual-Reality-Projekt Horizon Worlds für soziale Netzwerke vor und öffnete ließ da auch mehr Werbung für mehr Krypto auf Facebook zu.

Im April 2022 kam das Gerücht auf, dass das Unternehmen eine digitale Währung zur Verwendung im Metaverse in Erwägung gezogen hat, die man im Scherz als Zuck Bucks bezeichnete. Allerdings gab es seitdem keine weiteren Informationen zu diesem Projekt.

Im Mai hat das Unternehmen fünf Marken für eine Zahlungsabwicklungsplattform mit Unterstützung für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte namens Meta Pay angemeldet.

Im September 2022 kündigte das Unternehmen an, dass 2,9 Milliarden Nutzer ihre digitalen Sammlerstücke und NFTs, die sie besitzen, über Facebook und Instagram in 100 Ländern posten können, wenn sie ihre Wallets verknüpfen.

Unterdessen gab Meta am 11. Oktober eine Partnerschaft mit dem Tech-Riesen Microsoft bekannt. Im Rahmen von dieser sollen mehrere Microsoft Office 365-Produkte in Metas Virtual-Reality-Plattform eingebunden werden. Andere Unternehmen sollen dadurch einen Anreiz bekommen, in virtuellen Umgebungen zu arbeiten.

In dem Jahr gab es aber auch einige Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit den Metaverse-Plänen des Unternehmens.

Letzte Woche sagte der CEO und Gründer von Altimeter Capital, die jährlichen Investitionen von Meta in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar bis 15 Milliarden US-Dollar in das Metaverse seien “überdimensional und erschreckend”.

Im Ergebnisbericht für das dritte Quartal wurden diese Bedenken bestätigt, denn der Aktienkurs fiel nach der Veröffentlichung des Ergebnisses und 23,6 Prozent. Metas Forschungs- und Entwicklungsabteilung Reality Labs hat im bisherigen Jahresverlauf einen Verlust in Höhe von insgesamt 9,4 Milliarden US-Dollar verzeichnet.

Viele Leute erinnern sich noch gut an das Eiffelturm-Fiasko von Meta. Damals wurde ein Bild des Avatars von Meta-CEO Mark Zuckerberg vor einem virtuellen Eiffelturm wegen der unspektakulären Grafik verspottet.

Mark Zuckerbergs Metaverse-Avatar, der zu einem Internet-Meme wurde

Das Wall Street Journal berichtete am 15. Oktober, das Unternehmen habe sein Ziel im Hinblick auf die monatlich aktiven Nutzer von Horizon Worlds um mehr als die Hälfte gesenkt. Das deutet darauf hin, dass das Flaggschiff des Unternehmens, nämlich das Metaverse, hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Zuckerberg sprach beim Treffen zu den Ergebnissen des dritten Quartals am 26. Oktober über diese Situation. Dabei sagte er, “wir iterieren in der Öffentlichkeit” und die Metaverse-Plattform sei noch eine “frühe Version”.

“Es handelt sich um eine Art Produktplattform im Anfangsstadium, die sich schnell entwickelt, aber natürlich noch einen weiten Weg vor sich hat, bevor sie zu dem wird, was wir uns vorstellen”, so der CEO.

Dennoch arbeitet der Technologieriese weiter an seinem Einstieg in das Web3 und andere Projekte, darunter etwa künstlicher Intelligenz. Zuckerberg erklärte in der Konferenz, “wir sind mit diesen Investitionen auf dem richtigen Weg” und das Unternehmen “sollte weiterhin stark in diese Bereiche investieren”.

Das Unternehmen hat vor kurzem sein neuestes Virtual-Reality-Headset, nämlich das Meta Quest Pro, im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung am 11. Oktober vorgestellt. Hier wurden auch die Partnerschaft mit Microsoft und eine neue Computerplattform von Reality Labs bekanntgegeben.

“Die Arbeit im Metaverse ist ein großes Thema für Quest Pro. Es gibt 200 Millionen Menschen, die sich jedes Jahr einen neuen PC zulegen, meist für die Arbeit.”

“Unser Ziel für die Quest Pro-Reihe ist es, in den nächsten Jahren immer mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeit in der virtuellen und gemischten Realität zu erledigen, eventuell sogar besser als auf dem PC”, so Zuckerberg.

“Zwischen der KI-Entdeckungsmaschine, unseren Anzeigen- und Business-Messaging-Plattformen und unserer Zukunftsvision für das Metaverse sind das drei Bereiche, auf die wir uns sehr konzentrieren”, wie er abschließend hinzufügte.


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