Volle Kraft voraus! – Die drei Faktoren hinter dem Aufschwung von Bitcoin

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat Bitcoin (BTC) mit einem plötzlichen Zuwachs von 23 % einen Sprung von 7.700 US-Dollar bis auf zwischenzeitlich 9.500 US-Dollar gemacht, wie die Daten von Coinmarketcap zeigen.

Dabei lassen sich drei treibende Kräfte für den nächtlichen Höhenflug der marktführenden Kryptowährung ausmachen, diese sind: Rekord-Handelsvolumen auf den Kryptobörsen, der Durchbruch mehrerer historisch wichtiger Widerstände und eine deutlich erhöhte Nachfrage seitens institutioneller Investoren.

Gesteigerte Nachfrage ist organisch

Auf Kryptobörsen wie Binance und Coinbase wird hauptsächlich sogenanntes Spot-Trading betrieben. Beim Spot-Trading handelt es sich um Krypto-Handel, bei dem Kryptowährungen direkt mit Fiatwährungen (z.B.: US-Dollar oder Euro) oder mit sogenannten Stablecoins wie Tether (USDT) gehandelt werden.

Im Gegensatz zu den Märkten für Krypto-Derivate wird hier ohne „Leverage“, also Fremdkapital zur Hebelwirkung, gehandelt, was wiederum bedeutet, dass die Handelsvolumen des Spot-Tradings in der Regel ein authentisches Spiegelbild der tatsächlich bestehenden Nachfrage der Krypto-Anleger sind.

Der nächtliche Aufschwung von Bitcoin wurde maßgeblich durch ein erhöhtes Spot-Handelsvolumen angetrieben, was sich daran zeigte, dass zum Beispiel auf Coinbase und Binance Rekordwerte für das tägliche Handelsvolumen erzielt wurden.

Bitcoin-Tagesvolumen auf Binance. Quelle: Changpeng Zhao

Die Bitcoin-Nachfrage war auf Coinbase sogar so groß, dass die Handelsplattform zwischenzeitlich zusammengebrochen ist.

Das Open-Interest, eine Kennzahl, die die Gesamtheit aller Short- und Long-Positionen für Bitcoin-Futures abbildet, blieb auf der Futures-Handelsplattform BitMEX, zuletzt unterhalb von 500 Mio. US-Dollar, während es beim Aufschwung vom Februar noch über 1 Mrd. US-Dollar lag.

Das niedrige Handelsvolumen der Bitcoin-Futures im Vergleich zum erhöhten Handelsvolumen für Spot-Trading zeigt, dass der Aufschwung von 7.700 auf 9.500 US-Dollar durch organische Nachfrage der Krypto-Anleger entstanden ist und nicht durch Fremdkapital künstlich nach oben getrieben wurde.

Historische Widerstände wurden übersprungen

Laut dem Krypto-Trader Benjamin Blunts hat Bitcoin mit dem Sprung über die 8.000 US-Dollar Marke zugleich alle wichtigen historischen Widerstände geknackt.

So wurden die Gleitenden Mittel der letzten 100 Tage bzw. 200 Tage, also das 100-DMA und 200-DMA, sowie das 0,618 Retracement-Level allesamt mit dem Sprung über diese Hürde pulverisiert.

Die drei wichtigen Hürden im Kursdiagramm. Quelle: Benjamin Blunts

„Und das ist es passiert. Das 0,618 Retracement-Level, das 100-DMA und das 200-DMA wurden mit einem Satz übersprungen“, wie Blunts in diesem Zusammenhang meinte. Und weiter: „Die Frage ist nun, was als nächstes kommt.“

Wenn Bitcoin über wichtige Widerstandsbereiche klettern kann, ohne dass es einen deutlichen Rücklauf gibt, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass es noch weiter nach oben geht. Als Bitcoin also die 8.000 US-Dollar Marke knacken konnte, war klar, dass ein weiterer Anstieg folgen würde. Und tatsächlich folgte der Aufschwung bis 9.500 US-Dollar auf dem Fuße.

Institutionelles Interesse steigt

Im ersten Quartal 2020 war das hauptsächliche Narrativ, das sich um Bitcoin rankte, das zunehmende Interesse institutioneller Investoren.

Wie der Quartalsbericht von Grayscale, dem Betreiber des einflussreichen Grayscale Bitcoin Trusts, zeigt, wurden 88 % aller Investitionen in den Bitcoin-Treuhandfonds von institutionellen Investoren getätigt. Laut Geschäftsführer Barry Silbert stieg der Gesamtwert des verwalteten Vermögens im gleichen Zeitraum auf 3 Mrd. US-Dollar.

„88 % des zugeflossenen Kapitals in diesem Quartal stammen von institutionellen Investoren, der Großteil kommt dabei von Hedgefonds“, wie es in dem Bericht heißt.

Investitionsvolumen der Grayscale Krypto-Fonds. Quelle: Grayscale

Der Anstieg an Investitionen in die institutionellen Produkte von Grayscale seit Januar 2020 belegt, dass Institutionen in diesem Jahr in der Tat mehr und mehr auf Bitcoin setzen.

Eine deutlich gesteigerte organische Nachfrage der Krypto-Anleger, der Durchbruch entscheidender historischer Widerstände und das zunehmende Interesse institutioneller Investoren sind die drei gewichtigen Faktoren, die Bitcoin nun bis auf 9.000 US-Dollar gespült haben und die marktführende Kryptowährung damit im Vorfeld des bevorstehenden Halvings in optimale Ausgangssituation gebracht haben.




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