Venezuela meldet zunehmende Zahlungen in Landes-Kryptowährung Petro

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Die Regierung von Venezuela hat am 11. Juni vermeldet, dass inzwischen knapp 15 % aller Spritkäufe an Tankstellen mit der landeseigenen Kryptowährung Petro (PTR) bezahlt werden. Diese Feststellung kommt in der ersten Woche eines neuen Regierungsplans, der die breite Annahme des Petros zum Ziel hat.

According to a report from Ultimas Noticias, 40% of the PTR transactions passed through the foreign stations.

Der Blog Geopolítica Coyuntural meint in diesem Zusammenhang, dass eine breitere Adoption der venezolanischen Kryptowährung das Gleichgewicht zwischen Primär- und Sekundärmarkt für Kryptowährungen verbessern kann, wodurch der Aufbau „einer stabilen Wirtschaftsstruktur für die Kryptobranche des Landes“ begünstigt würde.

Für die in der landeseigenen Kryptowährung getätigten Zahlungen kamen an den Tankstellen biometrische Verfahren zum Einsatz.

Die regierungsfreundliche Lokalzeitung Ultimas Noticias, die die entsprechende Meldung veröffentlicht hat, schreibt von einem „noch nie da gewesenen Meilenstein“, den der Petro damit erreicht haben soll. So soll er die vermeintlich erste Kryptowährung sein, die auch von Rentnern genutzt wird.   

Zweifel am Petro

Wie Cointelegraph Spanish im April berichtet hatte, ist die Einführung des Petros weder national noch international so gut angekommen, wie es sich Venezuelas Regierung gewünscht hatte.

In diesem Zusammenhang meinte der Journalist Daniel Jimenez damals gegenüber Cointelegraph Spanish:

„Ganz egal, ob die Regierung Recht hat, dass die internationale Staatengemeinschaft mit ihren Sanktionen schuld an der Situation des Landes ist, ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Löhne weiter fallen, während die Preise unkontrolliert steigen. Die Wirkungskraft des Petros auf die venezolanische Wirtschaft ist in diesem Kontext zweifelhaft.“


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