USA ermitteln wegen Verbindungen von Krypto-Hedgefonds zur Binance

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Die amerikanische Staatsanwaltschaft untersucht die Beziehungen zwischen mehreren Krypto-Hedgefonds und der marktführenden Kryptobörse Binance im Hinblick auf mögliche Geldwäsche.

Wie die Washington Post unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, hat das U.S. Attorney’s Office for the Western District of Washington in Seattle in den letzten Monaten bereits entsprechende Gesuche an mehrere Krypto-Investmentfirmen zur Informationsoffenlegung bezüglich deren Kommunikation mit Binance geschickt.

Die Gesuche bedeuten allerdings nicht zwangsläufig, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Binance oder die betreffenden Hedgefonds erheben wird, vielmehr sollen diese zunächst nur bei den Ermittlungen helfen. Ein Rechtsexperte geht davon aus, dass dabei auf eine außergerichtliche Einigung mit Binance abgezielt wird.

Binance hat bis Redaktionsschluss nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert.

Gegen die führende Kryptobörse wird in den USA bereits seit 2018 ermittelt. Damals hatte die Staatsanwaltsschaft ebenfalls Untersuchungen wegen illegaler Geldbewegungen eingeleitet, die von Verstößen gegen geltende Sanktionen bis zu Geldwäsche reichten.

Das amerikanische Bankenrecht sieht eigentlich vor, dass Kryptobörsen, die „substanzielle“ Geschäfte in den USA machen, sich bei den Finanzbehörden registrieren und zumindest die geltenden Vorgaben zur Geldwäschebekämpfung (AML) einhalten müssen.

Patrick Hillmann, der Chief Strategy Officer von Binance, räumt gegenüber der Washington Post ein, dass sein Unternehmen in den ersten Jahren in der Tat nicht genug für die Compliance getan hat, inzwischen wären die Bemühungen hinsichtlich der Gesetzestreue jedoch intensiviert worden.

So hat sich die große Kryptobörse unter anderem der Association of Certified Sanctions Specialists (ACSS) angeschlossen, um für eine bessere Einhaltung von Sanktionsvorgaben zu sorgen. Am 6. Januar hat die Binance angekündigt, dass das eigene Compliance-Team dazu auch ein gesondertes Training der ACSS durchlaufen wird.

Das Training soll die Compliance-Abteilung der Kryptobörse allen voran bezüglich der Richtlinien der amerikanischen Sanktionsbehörde (OFAC) schulen und für mögliche Risiken durch Verstöße sensibilisieren.

Zudem hat sich Binance jüngst der Krypto-Lobbygruppe Chamber of Digital Commerce angeschlossen, um auf die zukünftigen Regulierungsvorgaben indirekten Einfluss nehmen zu können. Die Lobbygruppe arbeitet an einer Vielzahl an Feldern der Krypto-Regulierung.


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