US-Politiker kritisieren Fidelity Investments für Bitcoin (BTC) in Rentenfonds

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Drei amerikanische Parlamentarier haben einen Brief an Abigail Johnson, die Geschäftsführerin der einflussreichen Vermögensverwaltung Fidelity Investments, geschrieben, in dem die Politiker eine Rechtfertigung von der Investmentfirma für die Einbindung von Bitcoin (BTC) in amerikanische Rentensparpläne fordern, denn diese Entscheidung ist nach Auffassung der Senatoren „ziemlich besorgniserregend“.

Der von Dick Durbin, Elizabeth Warren und Tina Smith, drei Politikern der Demokratischen Partei, verfasste Brief gibt unter anderem zu bedenken, dass das Rentensparverhalten der amerikanischen Bevölkerung in erster Linie darauf abzielt, „hart verdientes“ Geld in sicheren Anlagen für die Zukunft zu investieren, die Teilnahme am „Casino der Kryptowährungen“ wäre deshalb „ein Schritt zu viel“. Dementsprechend werfen die Parlamentarier gegenüber der Vermögensverwaltung die Frage auf:

„Wenn das Sparen für die Rente für viele Amerikaner ohnehin schon eine Herausforderung ist, wieso lässt Fidelity dann zu, dass dieses Geld in einem unerprobten und sehr volatilen Finanzprodukt wie Bitcoin angelegt werden kann?“

Während die drei Demokraten keinen konkreten Handlungsschritt von der Investmentfirma einfordern, heißt es am Ende des Briefes immerhin: „Wir sind gespannt auf ihre Antwort.“

Die Senatoren stören sich an einem neuen Rentenfonds, den die Fidelity Investments im März eingeführt hat. Im Zuge dessen hatte Elizabeth Warren, die im amerikanischen Senat den Bundesstaat Massachusetts vertritt, in dem auch die Fidelity Investments ansässig ist, bereits im Mai einen ausführlichen Brief an Fidelity-Geschäftsführerin Johnson geschrieben. Schon damals hatten die beiden Politikerinnen die Einbindung von Bitcoin in Rentenfonds scharf kritisiert.

In der von den Demokraten geführten US-Regierung hat die Entscheidung von Fidelity ebenfalls für Aufsehen gesorgt, so hatte das Arbeitsministerium daraufhin angekündigt, dass die Nutzung von Kryptowährungen für das Rentensparen zunächst auf seine Rechtmäßigkeit „untersucht“ werden soll. Eine andere Investmentfirma hat wegen dieser Bemühungen inzwischen jedoch Klage gegen das Ministerium erhoben.

Tommy Tuberville, ein Senator der Republikanischen Partei, hat derweil einen Gesetzentwurf eingebracht, der Anlegern ausdrücklich erlauben will, dass Krypto für Renten genutzt werden darf.




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