US-Abgeordnete investiert über Grayscale in Bitcoin

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Die US-Parlamentarierin Marie Newman hat offengelegt, dass sie über den Bitcoin-Investmentfonds von Grayscale (GBTC) für bis zu 50.000 US-Dollar in die marktführende Kryptowährung investiert hat.

Wie aus den entsprechenden Dokumenten hervorgeht, die die Politikerin gemäß ihrer parlamentarischen Offenlegungspflicht einreichen musste, hat Newman seit dem 9. November GBTC-Anteile im Wert zwischen 15.001 – 50.000 US-Dollar erworben. Darüber hinaus hat sie in diesem Zeitraum auch Aktienanteile der großen amerikanischen Kryptobörse Coinbase im Wert von bis zu 250.000 US-Dollar angekauft.

Ausschnitt aus dem Offenlegungsdokument der Abgeordneten Marie Newman

Amerikanische Abgeordnete aus dem House of Representatives (Bundestag) oder dem Senat (Bundesrat) dürfen frei mit Aktien und anderen Investitionsprodukten handeln, jedoch müssen alle Transaktionen ab einem Wert von mehr als 1.000 US-Dollar innerhalb von 30 bis 45 Tagen gemeldet werden. Diese Offenlegungspflicht wurde 2012 mit dem STOCK-Act (Stop Trading on Congressional Knowledge Act) eingeführt, um zu verhindern, dass Parlamentarier ihr Insiderwissen und ihren Einfluss für private Investitionen missbrauchen. Allerdings muss angemerkt werden, dass einige Politiker und Richter die Vorgaben des neuen Gesetzes bisher nicht ganz so genau nehmen.

Laut dem Informationsportal Bitcoinpoliticians.org Stop Trading on Congressional Knowledge Act sind mindestens sechs andere Kongressabgeordnete auf direktem oder indirektem Weg in Kryptowährungen investiert, darunter die Wyoming-Senatorin Cynthia Lummis, der Texas-Abgeordnete Michael McCaul, der Pennsylvania-Abgeordnete Pat Toomey, der Alabama-Abgeordnete Barry Moore, der Abgeordnete Jefferson Van Drew aus New Jersey und der Florida-Abgeordnete Michael Waltz.

Die Offenlegung von Newman kommt wenige Tage, nachdem Kryptowährungen im Rampenlicht der US-Politik standen, denn jüngst wurden im Rahmen einer parlamentarischen Anhörung gleich mehrere Geschäftsführer von Krypto-Unternehmen zu einer möglichen Krypto-Regulierung befragt. Die Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez hat sich zuletzt derweil klar gegen eine private Investition in Bitcoin (BTC) ausgesprochen, denn ihrer Meinung nach wäre es moralisch nicht vertretbar, ihr Wissen um „wichtige Informationen und bevorstehende Regierungsentscheidungen“ für ein Investment auszunutzen.


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