Umstieg auf Kryptowährungen ist „völlig nachvollziehbar“

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Bitcoin (BTC) und einige andere Kryptowährungen spielen bereits eine nicht zu verachtende Rolle auf den Finanzmärkten, und auch andere digitale Assets wie Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) und Non-Fungible Tokens (NFTs) rücken immer mehr ins Rampenlicht und könnten sich zukünftig ein beträchtliches Teil vom Kuchen abschneiden, meint Bill Winters, der CEO der britischen Großbank Standard Chartered.

Im Rahmen einer Pressekonferenz bekräftigte Winters die Lesart, dass Kryptowährungen angesichts der zunehmenden Inflationsängste „gekommen sind, um zu bleiben“.

„Wir haben über einen langen Zeitraum eine sehr niedrige Inflation gehabt, doch aktuell bewegen sich die Zentralbanken mit ihrer sehr, sehr lockeren Geldpolitik in unbekannten Gewässern“, wie Winters einräumt. Dahingehend führt er aus:

„Es ist deshalb völlig nachvollziehbar, dass die Menschen nach einer Alternative zu ihren Landeswährungen suchen.“

Die große Debatte um dezentralisierte und zentralisierte Digitalwährungen, also Kryptowährungen und Zentralbank-Digitalwährungen, wird nach Ansicht von Winters ganz allein durch den Markt gelöst. Sollte sich dieser überwiegend für die „freien“ Kryptowährungen entscheiden, dann „wollen wir dies im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten unterstützen“, so der CEO.

Die Standard Chartered ist bekannt für ihren offenen Umgang mit Kryptowährungen. So ist die Großbank vergangenen Monat auch dem Krypto-Verband Global Digital Finance (GDF) beigetreten, der sich für die Nutzung von Digitalwährungen einsetzt und in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden der verschiedenen Länder auf eine Regulierung hinarbeitet.

Darüber hinaus plant die britische Bank wohl den Start einer eigenen Kryptobörse. Wie im Juni berichtet, will sich die Standard Chartered dazu mit dem in Hongkong ansässigen Börsenbetreiber BC Technology Group zusammentun.

Auch Orlando Bravo, Mitgründer der Investmentfirma Thoma Bravo, hatte jüngst in den Tenor mit eingestimmt, dass Kryptowährungen „gekommen sind, um zu bleiben“. Als treibende Kraft dafür sieht er, dass sich viele junge Menschen „ein neues, eigenes Finanzsystem“ wünschen.


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