Trotz Krise – Web3-Entwickler auf Ethereum „aktiver als je zuvor“

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Die Web3-Entwickler scheinen vom anhaltenden Bärenmarkt unbeeindruckt, wobei eine Web3-Plattform durch ihre Erhebungen nun zu dem Ergebnis kommt, dass diese besonders auf dem Ethereum-Netzwerk sogar „aktiver sind als je zuvor“.

Wie die Web3-Plattform Alchemy entsprechend in einer Marktforschungsstudie zum Q3 2022 schreibt, könnte 2022 „das größte Jahr überhaupt“ für Web3-Entwickler werden.

So wurden 36 % aller Smart Contracts, die jemals auf der Ethereum-Blockchain eingesetzt und verifiziert wurden, allein in 2022 aufgespielt. Das sind knapp 118.000 von 323.700 Smart Contracts insgesamt, wie die Studie vorrechnet.

Umso erstaunlicher, da der Ethereum-Kurs (ETH) noch immer schwächelt und mit einem momentanen Kurswert von 1.288 US-Dollar fast 66% hinter dem Jahresbeginn zurückliegt. Auch der Total Value Locked – also das in DeFi-Projekten angelegte Vermögen – ist seit Anfang des Jahres um satte 70 % eingebrochen, wie die Daten von DappRadar zeigen.

Darüber hinaus sieht es bei den viel gehypten Non-Fungible Tokens (NFT) nicht besser aus, denn deren Handelsvolumen sind seit Ende Januar sogar um massive 98 % gecrasht.

Alchemy stellt fest, dass die Entwicklung von Smart Contracts seit dem ersten Quartal nichtsdestotrotz um 40 % zugenommen hat, wobei im dritten Quartal in allen Monaten hintereinander jeweils neue Rekordzahlen verzeichnet wurden. Im September stand dann mit 17.376 Contracts der neue Bestwert zu Buche.

Monatlich verifizierte Smart Contracts im Q3 2022. Quelle: Alchemy

Im Vergleich zum dritten Quartal 2021 entspricht das erhöhte Aufkommen wiederum einer Steigerung von 143 %, denn insgesamt wurden im Q3 2022 mehr als 48.500 neue Smart Contracts auf ETH eingepflegt.

In diesem Kontext merkt Alchemy auch noch an, dass nach dem lang ersehnten Merge von Ethereum – durch den das zweitgrößte Blockchain-Netzwerk vom Proof-of-Work (PoW) auf das Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren umgestiegen ist, die Einbindung neuer Smart Contracts um 14 % nach oben gegangen ist, was darauf schließen lässt, dass einige Entwickler gezielt das große Upgrade abgewartet haben.


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