Trotz GameStop-Affäre – Robinhood verzeichnet massiven Zuwachs beim Krypto-Handel

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Die beliebte Trading-App Robinhood, die allen voran auf junge Kleinanleger abzielt, ist in den vergangenen Monaten zu einer der wichtigsten Krypto-Handelsplattformen überhaupt geworden, was einen weiteren Beleg dafür liefert, dass Kryptowährungen mehr und mehr im Mainstream ankommen.

Wie am Donnerstag aus einem firmeneigenen Blogeintrag hervorgeht, haben im ersten Quartal 2021 knapp 9,5 Mio. Nutzer auf der Plattform mit Kryptowährungen gehandelt. Dies entspricht einem sechsfachen Anstieg im Vergleich zum vorherigen Quartal.

Robinhood bietet gebührenfreies Trading für mehrere große Kryptowährungen an, darunter Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Bitcoin SV (BSV), Dogecoin (DOGE), Ether (ETH), Litecoin (LTC) und Ethereum Classic (ETC). Für knapp ein Dutzend weiterer Kryptos werden zudem Marktdaten ausgewiesen.

Dass das Krypto-Geschäft der Robinhood in den letzten Monaten zugelegt hat ist wenig verwunderlich angesichts der massiven Wertsteigerung des Kryptomarkts in diesem Zeitraum. So hat die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen Anfang April die Schallmauer von 2 Bio. US-Dollar durchbrochen, was einer Verdopplung in weniger als drei Monaten entspricht.

Ein Großteil dieser Zugewinne wurde durch Marktführer Bitcoin eingefahren, der seinen Wert seit Januar ebenfalls nahezu verdoppeln konnte. Als Bitcoin dann langsam abkühlte, ging es wiederum für die Altcoins nach oben. Die „alternativen Kryptowährungen“ machen dadurch inzwischen 45 % des gesamten Markts aus, wie die Daten von CoinMarketCap zeigen.

Das Jahr 2021 war bisher allerdings nicht durchweg positiv für Robinhood, denn das Unternehmen spielte eine tragende Rolle in der GameStop-Affäre, was für heftige Kritik sorgte. So hatte die Robinhood vorübergehend den Handel der Aktie des Videospielherstellers eingestellt, obwohl die Handelsplattform die wohl zentrale Anlaufstelle für Kleinanleger war, die sich zum gemeinschaftlichen Kauf des Wertpapiers verabredet hatten. Viele Beobachter sahen in diesem Schritt einen scheinbaren Kotau vor der Hochfinanz, was den Ruf der Robinhood so stark beschädigte, dass ein geplanter Börsengang zunächst aufgeschoben wurden.

Trotz der Kontroverse hält das Unternehmen jedoch an den Plänen für ein Initial Public Offering (IPO) fest, wie aus aktuellen Unterlagen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Obwohl es noch kein konkretes Datum gibt, bestätigt Robinhood in dem Schreiben, dass der Börsengang erfolgen soll, sobald die SEC „ihren Prüfungsprozess abgeschlossen hat“.

Ähnlich wie Robinhood hat auch die Kryptobörse Kraken ein starkes erstes Quartal hingelegt. Dies hat die Krypto-Handelsplattform nun ebenfalls dazu animiert, einen Börsengang in Erwägung zu ziehen.


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