Trading-Veteran Peter Brandt sieht Bitcoin „noch nicht zwangsläufig im Abwärtstrend“

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Obwohl Bitcoin (BTC) aktuell ein klassisches Kopf-Schulter-Muster ausbildet, hat die marktführende Kryptowährung noch Luft nach oben, wie der erfahrene Trader Peter Brandt meint.

Dementsprechend optimistisch gab sich Brandt, der für seine treffenden Kursprognosen bekannt ist, am gestrigen 27. Oktober auf Twitter, was die weitere Kursentwicklung von Bitcoin angeht.

Optimismus bleibt

Diese war zuletzt eigentlich denkbar schwach, denn durch den gestrigen Abschwung ging es fast zurück bis auf 58.000 US-Dollar. Nichtsdestotrotz bleiben die Analysten zuversichtlich, dass Bitcoin schon bald zurück zu alter Stärke findet.

Darunter auch der oben genannte Brandt, der dem Kursmuster wenig Beachtung schenkt.

„Ein Kopf-Schulter-Muster muss nicht immer zwangsläufig einen Abwärtstrend auf das zugehörige Kursziel oder darüber hinaus zur Folge haben“, so der Experte. Und weiter:

„Dieses Muster kann auch im positiven Sinne scheitern oder Teil einer größeren Seitwärtsbewegung sein.“

Dem hängte er ein Kursdiagramm an, in dem das neue Rekordhoch von 67.100 US-Dollar („Kopf“) auf beiden Seiten von kleineren Hochpunkten („Schultern“) umrandet ist (siehe unten).

Bitcoin-Kursdiagramm mit Kopf-Schulter-Muster. Quelle: Peter Brandt/ Twitter

In der Regel schließt sich an ein solches Kopf-Schulter-Muster ein Abwärtstrend an, denn die vorherigen Höhen sind in dem Fall zunächst ausgereizt.

Diese negative Lesart weisen die Analysten allerdings von sich. Das „schlimmste“ Szenario ist demnach eine längerfristige Seitwärtsbewegung, die auch Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe erwartet. Immerhin geht er davon aus, dass Bitcoin sich durch diese bis Anfang des nächsten Jahres auf 90.000 US-Dollar vorschieben kann.

Alles läuft nach Plan

Der Optimismus der Krypto-Analysten wird dadurch gestützt, dass die Funding-Rates von Bitcoin wieder abnehmen und „zurückgesetzt“ werden.

Besonders die Binance hatte den Tradern in der letzten Woche die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben, denn es gab einen Überschuss an übermäßig hohen Positionen, die letztendlich eingebrochen sind, als es zurück nach unten ging.

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