Tote Hose – NFT-Marktplatz von Coinbase bleibt bisher hinter den Erwartungen zurück

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Die führende amerikanische Kryptobörse Coinbase hat am Mittwoch die Tore zur Betaversion ihres neuen NFT-Marktplatzes geöffnet, doch bisher zeigen die On-Chain-Daten lediglich knapp 150 Transaktionen für ein Volumen von 75.000 US-Dollar an.

Die von Dune Analytics erfassten Transaktionen bilden die Gesamtheit aller Bewegungen auf dem 0x Protocol ab, das die Blockchain-Infrastruktur hinter dem neuen Coinbase-Marktplatz ist. Obwohl nicht eindeutig festzustellen ist, ob alle getätigten Transaktionen von der Coinbase stammen, das Protokoll unterstützt bereits seit Januar den Handel von Non-Fungible Tokens (NFTs), ist bisher nicht bekannt, dass 0x in diesem Bereich mit anderen Kooperationspartnern als Coinbase zusammenarbeitet.

Anzahl der Transaktionen auf dem 0x Protocol. Quelle: Dune Analytics.

Selbst unter der Annahme, dass alle Transaktionen im Zusammenhang mit der Coinbase stehen, ist das bisherige Handelsvolumen gemessen an den Erwartungen nahezu mickrig. So hatten sich auf der Warteliste für den NFT-Marktplatz im Vorfeld bereits 8,4 Mio. Nutzer eingetragen, doch bis zur Betaphase wurde erst eine Hand voll Interessenten zugelassen. Laut den erhobenen Daten haben bis zum Donnerstag nur etwas mehr als 1.200 Nutzer die neue Plattform genutzt, dies entspricht gerade mal 0,014 % der Warteliste.

Auch der Wert der Transaktionsgeschäfte lässt bisher zu Wünschen übrig, denn bei Redaktionsschluss standen nur knapp 74.700 US-Dollar Handelsvolumen zu Buche. Kritiker könnten nun meinen, dass sich an diesen schwachen Zahlen ein scheinbarer Abwärtstrend des gesamten NFT-Markts erkennen lässt, doch dies ist wohl kaum zulässig, denn Marktführer OpenSea hat an nur einem Tag noch immer ein Handelsvolumen von 1,18 Mrd. US-Dollar vorzuweisen.

Ursprünglich hatte Coinbase bereits Mitte Oktober 2021 die Warteliste für die geplante NFT-Plattform eröffnet. Einige Beobachter sind deshalb der Ansicht, dass der Startschuss zu lange gebraucht hat, denn die großen Konkurrenten OpenSea und LooksRare haben in der Zwischenzeit viel beachtete NFT-Kollektionen releast.

Andere Stimmen werfen wiederum ein, dass sich der Marktplatz nicht ausreichend von der Konkurrenz abhebt, denn auch bei Coinbase braucht es ein selbstverwaltetes Wallet und für den Handel fallen Transaktionsgebühren an. Bisher hat die Kryptobörse dahingehend noch keine Änderungen in Aussicht gestellt, immerhin soll eine Partnerschaft mit Mastercard dafür sorgen, dass Einsteiger leichteren Zugang zum NFT-Markt bekommen, indem sie NFTs per Kreditkarte erwerben können.

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