Tether will mit großer europäischer Wirtschaftsprüfung mehr Transparenz schaffen

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Der führende Stablecoin-Herausgeber Tether ist um mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit bemüht, und hat sich im Zuge dessen nun mit der großen europäischen Wirtschaftsprüfung BDO Italia zusammengetan, die die Reserven des Krypto-Unternehmens unabhängig in regelmäßigen Monatsabständen prüfen soll.

Die BDO Italia arbeitet bereits seit Juli mit Tether zusammen, wie am Donnerstag offengelegt wurde. Diese Partnerschaft soll nun intensiviert werden, indem der Wirtschaftsprüfer die Reserven des firmeneigenen Tether-Stablecoins USDT prüft.

Zur Erklärung: Stablecoins sind (wert-)stabile Kryptowährungen, die an einen externen Vermögenswert wie eine Landeswährung, in diesem Fall US-Dollar, angebunden sind. Damit die Wertstabilität garantiert werden kann, muss jede Währungseinheit mit einem entsprechenden Gegenwert abgedeckt sein.

Die BDO Italia, die eine Tochter der großen Wirtschaftsprüfung BDO Global ist, die ihren Hauptsitz in Belgien hat und einer der fünf größten Wirtschaftsprüfer Europas ist, soll nun also in monatlichen Abständen kontrollieren, ob und in welcher Form Tether über ausreichende Reserven zur Abdeckung des USDT verfügt. Damit will der führende Stablecoin-Herausgeber für mehr Vertrauen in die eigene Kryptowährung sorgen, denn dieses ist ein hohes Gut, das in Zeiten der anhaltenden Krise – die maßgeblich durch den Vertrauensverlust in den Terra-Stablecoin UST ausgelöst wurde – umso wichtiger ist.

Tether-CTO Paolo Ardoino erklärt, dass das Streben nach mehr Transparenz auch mit der Ausweitung des eigenen Geschäftsfeldes verbunden ist:

„Der Nutzen von Tether ist weit über die Verwendung als reines Werkzeug für den Krypto-Handel hinaus gewachsen, weshalb es für uns von entscheidender Bedeutung ist, mit den neuen Anforderungen zu skalieren.“

USDT ist mit einer Marktkapitalisierung von 67,6 Mrd. US-Dollar noch immer der marktführende Stablecoin. Allerdings machen in der Krypto-Community immer wieder Gerüchte die Runde, dass dessen vollständige Abdeckung nicht wirklich gegeben ist. Dem soll nun entgegengewirkt werden.

 


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