Talfahrt von Bitcoin vorbei? – Anti-Orakel Jim Cramer macht unfreiwillig Hoffnung

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Der berühmt-berüchtigte TV-Finanzexperte Jim Cramer, der auf dem amerikanischen Fernsehsender CNBC in seiner Show Mad Money oftmals sehr schräge und wagemutige Einschätzungen zu den Finanzmärkten abgibt, lehnt sich nun auch im Hinblick auf den Kryptomarkt wieder weit aus dem Fenster, und sorgt damit unfreiwillig für neue Hoffnung bei den Anlegern.

Im Rahmen der CNBC-Sendung Squawk Box hat Cramer entsprechend vernichtende Prognosen für mehrere Anlageklassen abgegeben, darunter auch für Kryptowährungen, wobei er diesen „keinen echten Wert“ zuschreibt und damit begründet, dass der gesamte Markt weiter in sich zusammenbrechen wird. Dahingehend argumentiert der TV-Experte:

„Der Kryptomarkt bricht in sich zusammen. Die Marktkapitalisierung ist von 3 Bio. US-Dollar auf 1 Bio. US-Dollar geschrumpft. Warum sollte bei 1 Bio. US-Dollar schon Schluss sein? Die Anlageklasse hat gar keinen echten Wert.“

Was wie ein harscher Abgesang auf den Kryptomarkt klingt, könnte jedoch ganz anders kommen, denn vor ein paar Monaten war Cramer noch hellauf begeistert von der Anlageklasse, mit drastischen Folgen.

So hatte sich dieser kürzlich noch als ganz „überzeugt“ von Ethereum (ETH) präsentiert und seinen Zuschauern gar nahegelegt, dass diese mit einer Investition in die zweitgrößte Kryptowährung „in naher Zukunft locker 35 – 40 % Gewinn machen könnten“.

Diese mutige Einschätzung kam wiederum, als der Ethereum-Kurs bereits bei knapp 3.000 US-Dollar stand, anschließend ging es für den größten Altcoin jedoch um satte 62 % nach unten.

Die Prognosen von Cramer gelten allgemein nicht als sehr treffsicher, weshalb sich ein Twitter-Account mittlerweile zur Aufgabe gemacht hat, „die Empfehlungen von Jim Cramer zu sammeln, damit ihr das Gegenteil tun könnt“.

Das Profil verzeichnet fast 63.000 Follower, die bisher zum Beispiel davon profitieren konnten, dass die Aktienkurse von Ford (-25 %) und Nike (-7 %) spürbar gefallen sind, nachdem der CNBC-Experte zum Kauf geraten hatte.

Auch beim Thema Kryptowährungen liegt das Anti-Orakel ähnlich deutlich daneben, was sich nicht nur an dessen Ethereum-Prognose zeigt, sondern ebenfalls für Marktführer Bitcoin (BTC). Nachdem sich der prominente Finanzexperte im Dezember 2020 erstmals an der marktführenden Kryptowährung ausprobiert hatte, verkaufte er seine gesamte Investition im darauffolgenden Juni wieder, da der Bitcoin-Kurs seiner Meinung nach „aus strukturellen Gründen nicht weiter steigen wird“. Kurze Zeit später folgte dann der Rekordlauf von BTC auf knapp 69.000 US-Dollar.

Einen weiteren Fehlschuss leistete sich Cramer im August 2021, als er den „günstigen“ Kauf der Aktie der Kryptobörse Coinbase (COIN) empfahl. Damals lag diese immerhin bei 248 US-Dollar, der aktuelle Aktienkurs beträgt hingegen nur noch schlappe 55,41 US-Dollar.

Vor dem Hintergrund dieser geringen Trefferquote, die nicht nur in Quantität, sondern auch in Qualität mehr als zu wünschen übrig lässt, dürfen Krypto-Anleger berechtigterweise hoffen, dass der „Experte“ auch jetzt wieder so krass danebenliegt, dass sich seine Voraussicht ins Gegenteil verkehrt. Demnach müsste es also für Bitcoin & Co. schon bald wieder nach oben gehen.

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