SVB-Kollaps kühlt NFT-Handelsvolumen ab: DappRadar

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Das Handelsvolumen der Non-Fungible Tokens (NFT) hat nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank in der letzten Woche einen massiven Einbruch verzeichnet, da immer mehr Krypto-Anleger in Panik verfallen und aus dem Markt fliehen.

Wie ein aktueller Marktbericht von DappRadar vom 16. März zeigt, lag das NFT-Handelsvolumen vor dem Kollaps der SVB am 10. März noch zwischen 68 Mio. bis 74 Mio. US-Dollar, ehe es bereits am 12. März auf nur noch 36 Mio. US-Dollar abgerutscht ist.

Mit diesem Abschwung ging ein Rückgang von 27,9 % der NFT-Verkäufe pro Tag vom 9. auf den 11. März einher.

NFT-Handelsvolumen auf allen Plattformen vom 1. bis zum 13. März. Quelle: DappRadar

So waren am 11. März auch nur noch 11.440 NFT-Trader „aktiv“, die niedrigste Anzahl seit November 2021, wie DappRadar feststellt.

Der Bericht erklärt, dass in diesem Kontext auch die Abkopplung des USD Coin (USDC) – der zwischenzeitlich auf nur noch 0,88 US-Dollar gefallen war – die NFT-Trader zusätzlich verschreckt hat.

Entsprechend wurden diese spürbar „weniger aktiv“, wie die Analysten urteilen.

Weitestgehend unbeeindruckt vom Abschwung sind die sogenannten „Blue Chip“ NFTs – also die wichtigsten und erfolgreichsten Projekte der Branche – denn die Preise von beliebten Kollektionen wie Bored Apes Yacht Club (BAYC) und CryptoPunks sind zuletzt kaum gefallen.

Der Mindestpreis der BAYC-NFTs ist insgesamt nur um 2 % zurückgegangen seit dem Kollaps der SVB. Quelle: OpenSea

„Die Erholung war schnell, was die Widerstandsfähigkeit dieser Top-NFTs unter Beweis stellt“, so DappRadar. Und weiter: „Blue-Chip NFTs sind weiterhin eine stabile Investition in einem gebeutelten Markt.“

Die stabilen Mindestpreise von BAYC und CryptoPunks können wahrscheinlich auf das Entwicklerteam hinter den Kollektionen zurückgeführt werden, denn die verantwortlichen Yuga Labs hatten nur sehr geringe finanzielle Verbindungen zur SVB, wie Mitgründer Greg Solano bestätigt.

Der Mindestpreis der Moonbirds ist derweil um satte 35,3 % von 6,18 Ether (ETH) auf 4 ETH eingebrochen, nachdem bekanntwurde, dass das Entwicklerteam PROOF hingegen bedeutend mit der SVB verbunden war.

Mindestpreis der Moonbirds-NFTs seit dem Kollaps der SVB. Quelle: OpenSea

Dieser Einbruch wurde allen voran dadurch ausgelöst, dass knapp 500 Ethereum-Adressen ihre Moonbirds-NFTs mit Verlusten von 9 % bis 33 % verkauft haben.

Die Verkäufe auf dem NFT-Marktplatz Blur summieren sich insgesamt auf einen Verlust von ca. 700 Ether.




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