Südkoreanisches Ministerium empfiehlt Erarbeitung neuer Gesetze für Metaverse

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Das südkoreanische Ministerium für Wissenschaft und IKT (MSIT) hat bekannt gegeben, das Metaverse nun doch nicht mit den herkömmlichen Videospielgesetzen regulieren zu wollen. Stattdessen beschloss das Ministerium, neue Leitlinien zur Förderung des Wachstums dieses aufkommenden Ökosystems herauszubringen.

Das Interesse Südkoreas an Web3 und dem Metaverse-Ökosystem zeigt sich besonders daran, dass das Land Millionen US-Dollar investiert hat, um ein eigenes Metaversum zu schaffen. Parallel dazu hat das MSIT festgestellt, dass die Anwendung älterer Vorschriften das Wachstum neuer Ökosysteme behindere.

In der ersten Sitzung des Ausschusses für nationale Datenpolitik erklärte das MSIT: “Wir werden nicht den Fehler machen, einen neuen Dienst mit bestehendem Recht zu regulieren.” Die Diskussion um die Einstufung des Metaverse als Videospiel ist jedoch noch nicht zu Ende.

Das Ministerium entschied, dass neue Branchen, darunter das Metaverse, autonomes Fahren und OTT-Streaming-Plattformen, neue Vorschriften erfordern würden. In Bezug auf das Metaverse äußerte das MSIT die Befürchtung, das industrielle Wachstum könnte aufgrund einer fehlenden rechtlichen und institutionellen Grundlage behindert werden. In einer Pressemitteilung hieß es:

“Man muss Richtlinien zur Klassifizierung von Spielprodukten und Metaversen für eine rationale und kohärente Regulierung und Unterstützung bei der Verabschiedung entsprechender Gesetze (Erlass spezieller Metaversengesetze usw.) erarbeiten”

Am 1. September unterstützten die Mitglieder der Nationalversammlung einen offiziellen Gesetzesvorschlag zur Förderung der Metaverse-Branche, um die Web3-Industrie zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang: Südkorea: Haftbefehl gegen Terra-Gründer Do Kwon

Die südkoreanischen Behörden unterstützen zwar das Wachstum der neuen Technologie, gehen aber weiterhin hart gegen die Betreiber des Terra-Ökosystems vor.

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft wirft Do Kwon, dem Mitbegründer und CEO von Terraform Labs, vor, Anleger mit der Ausgabe von LUNA und USTC betrogen zu haben, da er sie nicht über die Gefahr eines Einbruchs informiert hatte.

Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft bei den Behörden beantragt, Kwon und anderen Terra-Mitarbeitern die Pässe zu entziehen.


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