Südkoreanisches Filmfestival setzt auf Blockchain-Technologie

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Ein bevorstehendes Filmfestival in Südkorea, das vom 25. September bis 4. Oktober von der Gyeonggi Film School veranstaltet wird, setzt zur Distribution der Filme die Blockchain-Plattform von MovieBloc ein.

Wie Fn News berichtet, können die Festivalteilnehmer jeden Film in Echtzeit bewerten, wobei sie hierfür im Gegenzug mit bestimmten Blockchain-Tokens belohnt werden. Die Teilnehmer können über die Plattform noch anderweitig mitwirken und sich Tokens verdienen, zum Beispiel indem sie Übersetzungen bzw. Untertitel für Filme bereitstellen.

Das Festival findet auf Grund der Corona-Krise in diesem Jahr nur online statt, was die Nutzung der Blockchain-Technologie umso mehr in den Mittelpunkt rückt. Nichtsdestotrotz könnte das Festival auch für die Zeit nach der Krise wegweisend sein, je nachdem wie die alternative Veranstaltungsform angenommen wird. Kang Yeon-kyung, der Geschäftsführer von MovieBloc, hofft, dass das neue Model „mit der üblichen Veranstaltungsweise von nationalen und internationalen Filmfestivals koexistieren kann“.

Dass die Filmbranche sich zunehmend für die neue Technologie öffnet zeigt ein Beispiel aus dem Juli, so wurden hier im Rahmen eines künstlerischen Projekts 15 Kurzfilme in einen sogenannten Non-Fungible-Token auf der Ethereum-Blockchain verewigt.

Diese Idee hat jedoch auch einen kommerziellen Hintergrund, denn jedes Mal, wenn ein entsprechender Token veräußert wird, bekommen die Filmschaffenden einen kleinen Anteil. Die Gyeonggi Film School setzt bei ihrem Festival einen ähnlichen Mechanismus ein.


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