Südkorea leitet Untersuchungen zu firmeneigenen Kryptowährungen von Börsen ein

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Native Kryptowährungen waren in diesem Jahr der Knackpunkt für den Zusammenbruch mehrerer einflussreicher Krypto-Projekte, darunter zuletzt der viel beachtete Kollaps der FTX. Die südkoreanische Finanzbehörde KoFIU hat dies ebenfalls bemerkt und nun entsprechend Untersuchungen im Hinblick auf Kryptobörsen und deren firmeneigenen Kryptowährungen aufgenommen.

Auch im Zentrum der Liquiditätskrise der FTX, die letztendlich zur Insolvenz von 130 Unternehmen innerhalb der FTX Group geführt hat, stand die firmeneigene Kryptowährung FTX Token (FTT).

Während es südkoreanischen Kryptobörsen eigentlich verboten ist, eigene Tokens herauszugeben, will die KoFIU mit ihren Untersuchungen jetzt zusätzlich prüfen, ob und inwiefern Anleger durch derartige Kryptowährungen von Dienstleistern geschädigt werden könnten.

Erste Untersuchungen haben zwar bereits ergeben, dass alle in Südkorea zugelassenen Kryptobörsen gemäß den geltenden Regulierungsvorschriften agieren, nichtsdestotrotz will die Finanzaufsicht FSC nochmal einen genaueren Blick auf die erwähnten firmeneigenen Kryptowährungen werfen.

Die Flata Exchange ist hier einer der Hauptverdächtigen, denn mit FLAT gibt die Kryptobörse seit Januar 2020 einen nativen Token heraus. Größere Kryptobörsen wie Upbit und Bithumb sollen bereits grünes Licht bekommen haben, weshalb sich die Untersuchungen mehr auf kleine Börsen konzentrieren sollen.

Die Anstrengungen der südkoreanischen Behörden werden besonders nachvollziehbar beim Blick auf die Nutzerdaten der FTX (siehe oben). So stellt Südkorea von Januar bis Oktober 2022 mit 297.229 einzigartigen Nutzern eindeutig die größte Gruppe aller FTX-Nutzer in diesem Zeitraum nach Land. Daraus darf berechtigterweise geschlussfolgert werden, dass die koreanischen Anleger am heftigsten vom Kollaps der Kryptobörse getroffen wurden.

 


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