Südkorea intensiviert Bemühungen zur Krypto-Regulierung an allen Fronten

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Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) hat am Freitag mit Untersuchungen zu Zahlungsdienstleister, die mit Kryptowährungen arbeiten, begonnen. Die FSS untersteht wiederum der übergeordneten Finanzdienstleistungsaufsicht FSC, beide Behörden gehören der Regierung an.

Wie das südkoreanische Nachrichtenportal Money Today berichtet, hat die FSS jüngst 157 Zahlungsdienstleister um Stellungnahme zu einer möglichen Arbeit mit Kryptowährungen bzw. dahingehenden Plänen gebeten. Laut Angaben der FSS arbeiten allerdings nur sechs der befragten Unternehmen tatsächlich mit Krypto.

Während die FSS zurzeit noch federführend für die Beaufsichtigung der Kryptobranche in Südkorea zuständig ist, wurde am 31. Mai 2022 bereits angekündigt, dass schon bald das sogenannte Digital Assets Committee große Teile dieser Aufgaben übernehmen soll. Das Komitee, das nach dem medienwirksamen Crash des in Südkorea angesiedelten Blockchain-Projekts Terra gegründet wurde, ist jedoch ebenfalls nur eine Übergangslösung für die Krypto-Regulierung des Landes.

Kurz nachdem die FSS ihre Untersuchungen bekanntgegeben hat, hat die Behörde angekündigt, dass sie ein Online-Meeting mit den Finanzaufsichten von fünf anderen Ländern aus der Region Asien-Pazifik abhalten wird. Das Event wird von der indonesischen Finanzaufsicht veranstaltet, die weiteren Teilnehmer sind unter anderem Australien, China und Japan.

Im Rahmen des Treffens soll die globale Situation im Hinblick auf Finanztechnologie und Krypto besprochen werden. Allen voran die Südkoreaner wollen dabei auf eine gemeinsame Krypto-Regulierung drängen, mit der die Gestaltung eines einheitlichen Rechtsrahmens einhergeht.

Am 24. Mai 2022 hatten die südkoreanischen Behörden Ermittlungen gegen Terra-Geschäftsführer Do Kwon eingeleitet, nachdem das Blockchain-Projekt spektakulär zusammengebrochen war. In Folge dessen soll das oben genannte Digital Assets Committee unter der Ägide von Yoon Chang-Hyeon nun dafür sorgen, dass es in naher Zukunft nicht zu einem ähnlichen Fall kommt.

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