Südafrikanische Finanzaufsicht will Anleger vor „riskanten“ Kryptowährungen schützen

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Unathi Kamlana, der Kommissar der südafrikanischen Finanzaufsicht, gibt an, dass die geplante Krypto-Regulierung des Landes in erster Linie dazu dienen soll, um die etwaigen Risiken der Anlageklasse zu minimieren.

Wie aus einem entsprechenden Bloomberg-Bericht vom Freitag hervorgeht, plant die Finanzaufsichtsbehörde für Anfang 2022 einen Krypto-Gesetzesrahmen, der Anleger vor den „potenziell hochriskanten“ Kryptowährungen schützt. Die betreffenden Regulierungsmaßnahmen werden in enger Abstimmung mit der südafrikanischen Börsenaufsicht und dem Ausschuss für Finanzüberwachung der südafrikanischen Zentralbank koordiniert.

„Wir wollen dadurch in der Lage sein, eingreifen zu können, wenn wir in einem bestimmten Fall der Meinung sind, dass Finanzprodukte für die Anleger unverständlich oder zu riskant sind“, wie Kamlana in diesem Zusammenhang erklärt. Dem fügt er an: „Wir müssen sehr vorsichtig vorgehen, damit wir sie nicht einfach so legitimieren.“

Die Äußerungen des FSCA-Kommissars kommen nachdem behördenübergreifende Fintech-SoKo im Juni das Fundament für eine „phasenweise und strukturiere“ Krypto-Regulierung in Südafrika gelegt hat. Bisher hat das Land eine sehr abwartende und passive Strategie gegenüber der Anlageklasse gefahren, in die immer wieder Warnungen eingestreut wurden, dass Krypto-Investitionen keinen wirklichen Anlegerschutz bieten und bei betrügerischen Projekten nur schwer Schadensersatz eingefordert werden kann.

Ein aufsehenerregendes Beispiel dafür war der Fall der südafrikanischen Kryptobörse AfriCrypt, deren Mitgründer plötzlich mit Milliarden an Nutzer-Geldern untergetaucht ist. Die FSCA gab damals an, dass sie keine Handhabe hätte, da Kryptowährungen noch unreguliert waren. Die marktführende Kryptobörse Binance warf der Behörde in einem anderen Fall wiederum vor, keine Zuständigkeit zu haben, da sich das südafrikanische Financial Intelligence Centre um die Regulierung von Krypto-Unternehmen kümmern müsse.


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