Südafrikanische Börsen begrüßten neue Krypto-Regulierung als Finanzanlage

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  • Südafrikanische Zentralbank will Kryptowährungen als Finanzanlagen regulieren.
  • Lokale Börsen halten das für einen positiven Schritt.
  • Sie erwarten, dass die Krypto-Akzeptanz dadurch gefördert wird.

Die südafrikanische Zentralbank wird in den nächsten 18 Monaten Kryptowährungen regulieren und definiert diese dabei als Finanzanlagen. Die Börsen erwarten, dass dieser Schritt die Akzeptanz im Land fördern wird.

Die südafrikanische Zentralbank (SARB) diskutiert schon seit einiger Zeit darüber, Kryptowährungen als Finanzanlagen und nicht als Währung einzustufen. Der stellvertretende Gouverneur Kuben Chetty bestätigte am Montag in einem Gespräch, dass die neue Regulierung im Laufe des nächsten Jahres in Kraft treten werde.

Der Krypto-Bereichen Südafrika wurde zunächst sich selbst überlassen. Die SARB hat erst vor kurzem klare Vorschriften herausgebracht. In Sachen Krypto-Akzeptanz ist das Land führend, da schätzungsweise mehr als 6 Millionen Südafrikaner Kryptowährungen besitzen.

Da die SARB nun eine klare Haltung zu Ökosystem zeigt, können Börsen, Händler und Anleger allmählich sehen, welche Auswirkungen das hat. Cointelegraph hat bekannten Börsen im Land gesprochen, um herauszufinden, wie die regulatorische Haltung der SARB betrachtet wird.

Marius Reitz, der Geschäftsführer für Afrika bei der globalen Kryptowährungsbörse Luno, befürwortet klare regulatorische Parameter für die Kryptowährungsbranche. Im Gespräch mit Cointelegraph begrüßte Reitz diesen regulatorischen Schritt und glaubt, dass das ein sichereres Umfeld für die Nutzer in dem Land schaffen werde:

“Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen (CASPs) werden FSP-Lizenzen einholen müssen und für die Öffentlichkeit wird es einfacher, eine vertrauenswürdige und lizenzierte Plattform zu erkennen. Damit wird eine Zugangsbarriere für Plattformen geschaffen, die auf die Sicherheit der Kundengelder und die Aufklärung der Kunden keinen Wert legen.”

Reitz sagte weiter, dass Luno den regulatorischen Änderungen in Südafrika zuvorgekommen und damit in einer guten Position ist, da das Unternehmen auf mehreren globalen Märkten tätig sei, die bereits strenge regulatorische Richtlinien hätten, wie etwa Malaysia und Singapur.

Der Geschäftsführer für Afrika bei Luno sagte, dass die Einhaltung der neuen regulatorischen Parameter, würden – abgesehen von länderspezifischen Nuancen – keine Änderungen an den Prozessen erfordere. Luno führt bereits Identitätsprüfungen, Sanktionsprüfungen sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CTF) durch.

Reitz erklärte auch, dass mehr Börsen die sogenannte Proof-of-Reserves-Verifikation anwenden könnten. Obwohl es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hat Luno seine Krypto-Bestände prüfen lassen, um die Verwahrung der Kundengelder zu bestätigen und den Kunden mehr Vertrauen zu bieten.

Auch VALR, eine weitere südafrikanische Kryptowährungsbörse, hat sich schnell zu einer vertrauenswürdigen Plattform für lokale Kryptohändler und -nutzer entwickelt und erklärte, das Geschäft könne wie gewohnt weiter laufen. CEO Farzam Ehsani erklärte gegenüber Cointelegraph, dass sich das Unternehmen bereits wie ein reguliertes Unternehmen verhalte und Identitätsprüfungen sowie ein Risikomanagement- und Compliance-Programm eingeführt habe.

VALR hält sich auch an die AML- und CTF-Richtlinien und hat mit den Behörden zusammengearbeitet, um illegalen Geldverkehr zu bekämpfen. Ehsani zeigte sich zuversichtlich, dass die Ausarbeitung von Vorschriften für diesen Bereich nicht zu lähmenden Kontrollen führen wird, da die Branche in den Zuständigkeitsbereich des Financial Intelligence Centre fallen soll:

“VALR ist bereits beim Financial Intelligence Centre (FIC) registriert und wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem FIC zusammen, so dass ein offizieller Regulierungsrahmen in dieser Hinsicht nur das formalisieren wird, was VALR sowieso bereits tut.”

Die SARB prüft weiterhin den möglichen Einsatz einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) im Rahmen ihres Projektes Khokha. Mehrere prominente Akteure aus dem traditionellen Bankensektor in Südafrika haben sich aktiv an einem Konzeptnachweis für das vorgeschlagene CBDC-Abwicklungssystem beteiligt.

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