Starkware will Sicherheit und Skalierbarkeit für alle Kryptobörsen schaffen

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Das israelische Startup Starkware will zwei der größten Probleme des Krypto-Tradings lösen, die da wären: die Angreifbarkeit zentralisierter Kryptobörsen und die niedrige Transaktionskapazität dezentralisierter Kryptobörsen.

Das Unternehmen wurde von Professor Eli Ben Sasson mitbegründet, der sich auch als gründender Forscher der Kryptowährung Zcash (ZEC) verantwortlich zeichnet. Das Startup konnte bereits knapp 40 Mio. US-Dollar Investitionskapital von namhaften Geldgebern wie Sequoia, Intel Capital und der Ethereum Foundation einsammeln.

Starkware für Kryptobörsen

Oren Katz, der Vize-Präsident für Entwicklung bei Starkware, erklärt die Funktionsweise des eigenen Service gegenüber Cointelegraph folgendermaßen:

„Im Prinzip bieten wir Kryptobörsen eine technische Lösung für Skalierbarkeit an. Die Kryptobörsen führen die Orderbücher und bringen die Käufer und Verkäufer zusammen. Sie sammeln die Handelsgeschäfte und schicken diejenigen, die abgewickelt werden müssen an uns (StarkWare). Wir fügen dann große Mengen an Trades zusammen (das können Zehntausende sein) und wandeln diese in einen sogenannten STARK-Proof um, der die Gültigkeit der ganzen zusammengefassten Trades validiert. Diesen Proof senden wir dann an die entsprechende Blockchain und sobald er hier verifiziert wird, werden die Guthaben der Käufer und Verkäufer in der jeweiligen Kryptowährung automatisch aktualisiert.“  

Für dezentralisierte Kryptobörsen ist allerdings der Nachteil, dass die Dezentralisierung so verringert wird, da die Handelsgeschäfte an einer Stelle zusammengefasst werden, während für zentralisierte Kryptobörsen wiederum von Nachteil ist, dass sie die Krypto-Vermögen ihrer Nutzer nicht mehr halten müssen und ihnen so womöglich Einnahmen aus der Beleihung dieser Gelder entgehen.

Der große Vorteil ist dementsprechend, dass für zentralisierte Handelsplattformen das Risiko der Verwahrung wegfällt, während dezentralisierte Plattformen durch die Lösung von Starkware in der Lage sind, viel größere Mengen an Trades abzuwickeln, ohne ihre jeweiligen Blockchains übermäßig belasten zu müssen. Die erste Handelsplattform, die das Produkt von Starkware zur Anwendung bringen will, ist die dezentralisierte Kryptobörse die Deversify, die von Bitfinex ins Leben gerufen wurde. 

„Wir sind mit unserem Service schon an viele große Kryptobörsen herangetreten, einige finden ihn gut und andere nicht. Einige sehen darin einen Taschenspielertrick und andere eine gute Idee.“

Dasselbe in Grün?

Der große Kritikpunkt am Service von Starkware ist, dass die Kryptobörsen hiermit lediglich das Risiko der Verwahrung auf ein anderes zentralisiertes Unternehmen auslagern, woraufhin Katz jedoch entgegnet:

„Fragen Sie sich doch mal, was das Schlimmste ist, das passieren könnte, wenn wir bösartig handeln! Wir können Ihr Krypto-Vermögen nicht stehlen, weil wir die Privatschlüssel gar nicht haben. Das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass wir Transaktionen nicht übermitteln.”

Katz fasst den Gedanken hinter Starkware deshalb folgendermaßen zusammen: „Wir wollen Nutzern die Vorteile zentralisierter Kryptobörsen ermöglichen, ohne dass sie dabei das Risiko tragen müssen, diesen Plattformen ihre Gelder anzuvertrauen.“  

Ob die großen Kryptobörsen jemals den Service von Starkware nutzen werden, ist allerdings fraglich, denn obwohl die Verwahrung von Krypto-Vermögen für sie Risiken birgt, ist dies gleichzeitig sehr profitabel.


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