Spanische Börsenaufsicht warnt vor Binance-Werbung von Fußballstar Iniesta

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Die wichtigste spanische Finanzaufsicht warnt vor einem Social-Media-Post des beliebten Fußballers Andrés Iniesta, in dem für die marktführende Kryptobörse Binance geworben wird.

Iniesta, der lange Zeit Spielmacher und Erfolgsgarant beim FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft war, wirbt zurzeit auf Instagram und Twitter öffentlichkeitswirksam für die Binance (siehe unten).

So hatte der 37-jährige Fußballer, der derzeit in der japanischen Liga unter Vertrag steht, am Mittwoch mehrere Bilder in den sozialen Medien gepostet, auf denen er vor einem Laptop sitzt und ein Smartphone bedient, die jeweils die Krypto-Handelsplattform von Binance anzeigen. Wie es scheint, handelt er dabei mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und dem Binance Coin (BNB).

Bei Redaktionsschluss hat das Fußballgenie auf Instagram mehr als 38 Mio. Abonnenten und auf Twitter mehr als 25 Mio. Follower. Dementsprechend verzeichnet der Instagram-Post bereits jetzt über 270.000 Likes. Eine Menge Aufmerksamkeit also für die große Kryptobörse.

Zwölf Stunden später wurde die Freude über die erfolgreiche Werbekampagne jedoch schon wieder getrübt, denn die spanische Börsenaufsicht CNMV schaltete sich auf Twitter ein und warnte in einem Antwortpost, den Fußballer und dessen Fans vor den Risiken von Krypto-Investitionen.

Dabei verweist die Behörde auf eine ihrer Mitteilungen vom Februar 2021, in der sie Anleger dazu gemahnt hatte, sich vor Investitionen in Kryptowährungen ausführlich über die Anlageklasse und deren Risiken zu informieren. Ergänzend schreibt die CNMV in ihrem Antwortpost: „Hi Andres Iniesta, Kryptowährungen bergen beträchtliche Risiko, weil sie unregulierte Finanzprodukte sind.“

Bisher hat der Sportler noch nicht auf den Warnhinweis reagiert. Cointelegraph hat bereits um Stellungnahme gebeten und wird diesen Artikel aktualisieren, sobald es eine Rückmeldung gibt.

Die aktuelle Meldung kommt zu einer Zeit in der sich die Binance darum bemüht, die Wogen mit den Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt zu glätten. Viele Länder haben in den letzten Wochen und Monaten massive Kritik an der Krypto-Handelsplattform formuliert, darunter die USA, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan, Singapur und Deutschland.

Zudem haben in diesem Jahr bereits einige spanische Banken die Zusammenarbeit mit der Kryptobörse aufgekündigt. Im Zuge dessen will auch der britische Arm der spanischen Bank Santander keine Zahlungen mehr an die Binance durchstellen.




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