Solana führt Klima-Dashboard zur Echtzeitmessung von CO2-Emissionen ein

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Die Solana Foundation hat in Zusammenarbeit mit der Datenplattform Trycarbonara die Einführung eines Echtzeit-Dashboards zur Messung von Kohlenstoffemissionen (CO2) auf der Solana-Blockchain angekündigt.

Laut dem offiziellen Blog der Foundation ist Solana damit zugleich die erste „große Smart-Contract-Blockchain“, die CO2-Emissionen in Echtzeit misst. Die federführende Organisation hinter dem Netzwerk hofft, dass dieser Schritt einen Trend zu mehr Transparenz bezüglich der Kohlenstoffemissionen im Blockchain-Ökosystem ankurbeln wird:

“The Solana Foundation hopes to set a new standard for measuring emissions in blockchain by publishing this data.”

Das neue Dashboard ist auf der Website von Solana Climate zu finden. Hier werden die Gesamtzahl der Nodes, die verbrauchten Megawattstunden, die durchschnittlichen und marginalen Kohlenstoffemissionen sowie zahlreiche andere Indikatoren angezeigt.

Das neue Dashboard enthält außerdem mehrere Diagramme zum Emissionsausstoß, in denen die Nutzung von Solana mit anderen emissionsverursachenden Aktivitäten verglichen wird.

So erzeugt das Verbrennen von einer Gallone Bezin (3,79 Liter) laut Tabelle das Äquivalent von 140.416,67 Transaktionen auf der Solana-Blockchain, während die Durchführung einer Google-Suche etwas mehr als eine Transaktion ausmacht.

Die Daten, die für das Echtzeit-Dashboard der Solana Foundation verwendet werden, sind als Open Source verfügbar und basieren auf dem geschätzten CO2-Fußabdruck des Dell PowerEdge R940.

Es bleibt abzuwarten, ob andere Blockchain-Unternehmen ähnliche Tracking-Systeme einführen werden, aber der Schritt der Solana Foundation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Blockchain-Technologie auf der ganzen Welt immer mehr zur Überwachung von Kohlenstoffemissionen eingesetzt wird.

Zum Beispiel hat die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Initiative „Shaping Europe’s digital future die Blockchain-Technologie für ihre Fähigkeit zur genauen Messung von Kohlenstoffemissionen gelobt, die in jeder Branche einen Beitrag für mehr Umweltfreundlichkeit leisten könnte.

In einem Artikel auf dem Blog zur digitalen Strategie der EU schrieb die Kommission in diesem Zusammenhang: „Die Blockchain kann durch den Einsatz von Smart Contracts für eine bessere Berechnung, Nachverfolgung und Verringerung des CO2-Fußabdrucks über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sorgen.“

In den USA hat Präsident Joe Biden derweil neue Haushaltspläne vorgelegt, die eine zusätzliche Steuer in Höhe von 30 % auf den für das Mining von Kryptowährungen verwendeten Strom vorsehen.




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