Slamdance Film Festival zeigt erstmals per Blockchain finanzierten Film

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Web3-Technologien dringen immer weitere in den Mainstream vor und bringen dabei auch in so manche angestaubte Branche neue Innovation, darunter kreative Felder wie Musik, Kunst und jetzt auch Film.

So wird das Slamdance Film Festival, ein für die Oscars akkreditiertes Filmfestival für Indie-Filme, in diesem Jahr die öffentliche Premiere des Films „Fuzzy Head“ feiern, dessen Finanzierung über die auf der Blockchain-Technologie basierten Crowdfunding-Plattform Untold.io organisiert wurde.

Ali Aksu, der CEO von Untold.io, erklärt gegenüber Cointelegraph, dass Filmemacher zukünftig vermehrt auf die Blockchain als Finanzierungsmittel setzen könnten, denn diese hätte das Potenzial, den allgemeinen Finanzierungsprozess zu demokratisieren und neue Investitionswege zu eröffnen.

„Der wichtigste Aspekt bei der Einbindung von Krypto/Blockchain in der Filmbranche ist, dass wir über Wertpapier-Tokens eine neue Anlageklasse für alle möglichen Investoren schaffen und über NFTs die Interaktion mit den Fans stärken können.“

Untold hat sich kürzlich mit dem einflussreichen NFT-Projekt Dapper Labs zusammengetan, um die eigene Lösung einen großen Schritt voranzubringen. Die Plattform hat zuvor bereits anderen Filmen bei der Finanzierung geholfen, darunter The Comeback Trail mit Robert de Niro und Morgan Freeman.

Zugleich ist dies nicht das erste Mal, dass Krypto und Blockchain auf einem Filmfestival eine Rolle spielen. So war die Blockchain-Plattform Filmio im Jahr 2019 bereits auf dem einflussreichen Sundance Film Festival vertreten, um nach passenden Projekten für die eigene Entertainment-Plattform zu suchen.

Im abgelaufenen Jahr 2022 hat Schauspieler Russel Crowe seinen Film Prizefighter ebenfalls teilweise mit NFTs finanziert. Das Publikum soll im Gegenzug ein Mitspracherecht an dem Werk bekommen haben.

Untold-Chef Aksu weist abschließend darauf hin, dass die Nutzung von Blockchain-Lösungen durch etablierte Filmemacher und große Filmfestivals die Technologie für kleine, unabhängige Filmemacher sichtbar machen, denn diese könnten am allermeisten profitieren.

„Das sind tolle Chancen, eine echte Community für revolutionäre Ideen wie die Blockchain aufzubauen.“

Der erfolgreiche Schauspieler Anthony Hopkins hat im vergangenen Jahr wiederum eine eigene NFT-Kollektion auf Basis seiner Karriere veräußert, die schon nach kurzer Zeit ausverkauft war.

Selbst Quentin Tarantino hat NFTs in Anlehnung an seinen Kultfilm Pulp Fiction lanciert, jedoch entbrannte daraus später mit der Produktionsfirma des Films ein Rechtsstreit um womögliche Verstöße gegen das Urheberrecht.


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