SEC erzielt Einigung mit vier Angeklagten aus Betrugsfall um BitConnect

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Die amerikanische Börsenaufsicht SEC nähert sich einer Einigung mit vier Personen, die an der Verbreitung des berühmt-berüchtigten Krypto-Betrugsprojekts BitConnect beteiligt waren.

Wie Law360 berichtet, muss die Einigung zuvor noch vom verhandelnden Richter John Koeltl abschließend genehmigt werden. Die Bedingungen der jeweiligen Einigungen sind rechtlich weitestgehend einwandfrei, doch bräuchte es zuvor noch ein paar kleinere Änderungen, um wirklich „ganz korrekt“ zu sein.

Im Rahmen der Einigung wurden mehrere Strafzahlungen festgelegt, darunter eine Strafe von mehr als 3 Mio. US-Dollar für Joshua Heppensen aus Massachusetts und eine 576.000 US-Dollar hohe Strafe für dessen Verlobte Laura Mascola. Ryan Maasen aus Oklahoma hat 526.000 US-Dollar zu begleichen, während die auferlegte Summe für Michael Noble aus Kalifornien unbekannt ist.

Die SEC hatte im Mai Klagen gegen sechs Personen aus dem Schneeballsystem BitConnect erhoben, die sich dem Verkauf von unrechtmäßigen Wertpapieren strafbar gemacht hatten. Die Beklagten hatten allen voran in Marketingvideos für die Legitimität des Betrugsprojekts geworben. Trevon Brown aus South Carolina und Craig Grant aus Florida, die beiden anderen Angeklagten, haben bisher noch keine Einigung mit der Börsenaufsicht erzielt.

Laut Law360 hatte das Pyramidensystem 2017 fälschlicherweise mit „risikofreien“ Gewinnen geworben, wobei die Anleger dafür zunächst Bitcoin einzahlen sollten, um mit der firmeneigenen Kryptowährung BitConnect Coin handeln zu können.

Als im Januar 2018 dann eine Unterlassungsklage aus North Carolina und Texas an das Projekt ausgestellt wurde, schloss die betrügerische Handelsplattform plötzlich ihre Pforten, woraufhin Anleger ihre eingezahlten Gelder nicht mehr ausbuchen konnten. Der BitConnect Coin crashte gleichsam um mehr als 90 %.

BitConnect gilt inzwischen als eines der bekanntesten Betrugsprojekte der Kryptobranche, das mehrere Tausend Investoren um knapp 2,5 Mrd. US-Dollar abgezockt hat. Weitreichende Bekanntheit erreichte das Projekt in der Krypto-Community wegen einer Bühnenpräsentation, die hinterher zu einer Art Meme wurde.

Mittlerweile wurden Beteiligte aus allen Ländern der Welt zur Rechenschaft gezogen, so wie der 52-jährige Australier John Louis Anthony Bigatton, der sich in sechs Anklagepunkten für seine Rolle in dem Ponzi-Schema rechtfertigen muss.


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