Sammelklage wegen NFT-Werbung mit Promis

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Yuga Labs, das Unternehmen hinter Bored Ape Yacht Club (BAYC) und dem Krypto-Fintech Moonpay droht eine Sammelklage, weil sie angeblich Prominente benutzt haben sollen, um auf irreführende Weise für NFTs zu werben und diese zu verkaufen. 

Über 40 Personen und Unternehmen werden als Beklagte genannt, darunter Paris Hilton, Snoop Dog, Jimmy Fallon, Justin Bieber, Madonna, Serena Williams, Post Malone und Diplo. Die Sammelklage wurde am 8. Dezember von John T. Jasnoch von Scott+Scott Attorneys at Law LLP in einem kalifornischen Gericht eingereicht. Darin wird behauptet, die Krypto-Unternehmen hätten ihr Hollywood-Netzwerk genutzt, um für die digitalen Vermögenswerte zu werben, ohne sich an die Vorschriften zur Offenlegung zu halten. In dem Dokument heißt es:

“Dieser Fall ist ein Paradebeispiel für diese Bedenken, da an diesem System ein Blockchain-Startup-Unternehmen, nämlich Yuga Labs, Inc. (‘Yuga’), ein hochrangiger Hollywood-Talentvermittler (der Beklagte Guy Oseary) und ein Scheinunternehmen (MoonPay) beteiligt waren, die sich zusammengeschlossen haben, um eine Reihe digitaler Vermögenswerte zu bewerben und zu verkaufen.”

Der Klage zufolge haben die Führungskräfte von Yuga Labs und Oseary einen Plan entwickelt, um ein riesiges Netzwerk von Top-Musikern, Sportlern und prominenten Kunden zu nutzen und den Anlegern den Eindruck zu vermitteln, dass sie durch die NFT-Kollektion von Yuga “dem Club beitreten” können.

“Die Exklusivität der BAYC-Mitgliedschaft beruhte einzig und allein darauf, dass sehr einflussreiche Prominente mit an Bord genommen wurden, die diese beworben haben. Aber dieses angebliche Interesse an den BAYC NFTs und die Werbung dafür durch hochkarätige Influencer wurde von Oseary auf Geheiß des beklagten Unternehmens hergestellt”, wie es weiter hieß.

 

Die beiden Kläger in diesem Fall, nämlich Adonis Real und Adam Titcher, haben zwischen April 2021 und heute NFT-Sammlungen von Yuga Labs erworben. Die Sammelklage nimmt auch Bezug auf eine Erklärung der US-Börsenaufsicht SEC über die Werbung von Prominenten. In dieser Erklärung heißt es, “diese Werbung könnte rechtswidrig sein, wenn sie nicht die Art, die Quelle und den Betrag offenlegt, der direkt oder indirekt von dem Unternehmen als Gegenleistung für die Werbung gezahlt wird”.

Ein Sprecher von Yuga Labs erklärte gegenüber Cointelegraph, die “Behauptungen sind opportunistisch und parasitär. Wir sind der festen Überzeugung, dass sie unbegründet sind, und freuen uns darauf, dass zu beweisen”. 

Wie Cointelegraph berichtete, wurde die Sammelklage erstmals im Juli vorgeschlagen, als die Anwaltskanzlei Scott+Scott behauptete, Yuga Labs habe prominente Werbegesichter benutzt, um den Kurs der BAYC-NFTs und des APE (APE) -Token in die Höhe zu treiben. Die Kanzlei versuchte daraufhin, geschädigte Investoren zu finden.

Gegen Yuga Labs wird auch im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung des NFT-Marktes durch die US-amerikanischen Aufsichtsbehörden ermittelt. Die US-Börsenaufsicht SEC ermittelt gegen Yuga Labs und sucht eine Antwort auf die Frage, ob bestimmte NFTs “eher mit Aktien vergleichbar” seien und ob ihr Verkauf gegen Bundesgesetze verstößt.


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