Sammelklage gegen Mark Cuban wegen Werbung für Voyager Digital

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Der erfolgreiche Unternehmer und Milliardär Mark Cuban, der nach langer Zeit als Krypto-Kritiker im vergangenen selbst in der Branche aktiv war, sieht sich nun einer Sammelklage ausgesetzt, weil er die inzwischen insolvente Krypto-Sparplattform Voyager Digital beworben hat.

Die Anwaltskanzlei Moskowitz hat die entsprechende Sammelklage in Florida eingereicht, in der Cuban beschuldigt wird, die nicht zugelassenen Krypto-Investitionsprodukte von Voyager vermarktet zu haben.

In diesem Zusammenhang soll Cuban auch wiederholt Falschinformationen verbreitet haben, darunter mehrere Behauptungen, dass Voyager deutlich günstiger sei als vergleichbare Plattformen. Zusammen mit Voyager-Chef Stephen Ehrlich soll der Unternehmer seine Erfahrung genutzt haben, um unwissende Verbraucher dazu zu bewegen, ihre Ersparnisse in dem vermeintlichen „Schneeballsystem“ anzulegen.

Dahingehend heißt es in der Klage:

„Cuban und Ehrlich haben erheblichen Aufwand betrieben, um Millionen von Anlegern zu Investitionen – die oftmals deren gesamten Ersparnissen entsprachen – bei der betrügerischen Voyager Sparplattform und in deren Voyager Ertragskonto (EPA) zu bewegen, die als nicht zugelassene Finanzprodukte einzustufen sind.“

Des Weiteren soll der Milliardär die Angebote der Voyager unaufhörlich beworben haben, obwohl ihm die Risiken der Plattform bekannt waren. So wird dieser mit den Worten zitiert, dass die Voyager „so risikoarm ist, wie es in der Kryptobranche überhaupt geht“.

Und weiter:

„Die Voyager Plattform war abhängig vom starken Support von Cuban und dessen Basketballteam Dallas Mavericks sowie von den Investitionen des Unternehmers, um sich bis zur letztendlichen Insolvenz über Wasser halten zu können.“

Voyager Digital war einer der vielen Kreditgeber des gescheiterten Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC), der mit seinem Zusammensturz einen regelrechten Dominoeffekt ausgelöst hat. Am 1. Juli sah sich die Krypto-Sparplattform dann gezwungen, zunächst alle Auszahlungen zu stoppen, ehe wenig später ein Insolvenzantrag gestellt wurde.


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