Sam Bankman-Fried darf Haft zur Vorbereitung seiner Verteidigung verlassen

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Ein Bundesrichter erlaubt dem ehemaligen FTX-CEO Sam Bankman-Fried (SBF), sich außerhalb des Gefängnisses mit seinem Anwaltsteam zu treffen, sofern er dies rechtzeitig ankündigt.

In einer am 23. August vom US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York veröffentlichten Verfügung ordnet Richter Lewis Kaplan entsprechend an, dass SBF mit einer Vorankündigung von mindestens 48 Stunden an die Staatsanwaltschaft und den U.S. Marshals Service Zugang zu relevanten Gerichtsunterlagen in seinem Strafverfahren in einem gesonderten Block des Gerichtsgebäudes bekommen kann. Die Anordnung erging, noch bevor Kaplan über die Anträge des Justizministeriums und des Anwaltsteams von SBF entschied, wie viel Zeit dem ehemaligen FTX-Chef letztendlich außerhalb der Metropolitan Detention Center Haftanstalt in Brooklyn zugestanden wird, um ihn bei der Vorbereitung seiner Verteidigung zu unterstützen.

Kaplan gibt zu bedenken, dass die Anordnung im Einklang mit einer Einigung steht, die die Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht am 18. August vorgeschlagen hatte. Die Einzelheiten des betreffenden Angebots wurden in der Akte jedoch weitgehend geschwärzt bis auf den Passus, dass der U.S. Marshals Service „außergewöhnliche Vorkehrungen angesichts der Einzigartigkeit dieses Falles angeboten hat“. Das Anwaltsteam von SBF beantragte zuvor, dass ihr Mandant fünf Tage pro Woche das Gefängnis verlassen darf, um an seiner eigenen Verteidigung mitzuwirken.

Der Richter entschied am 21. August, dass SBF am 22. August etwa sieben Stunden im Anwaltszimmer des New Yorker Gerichtsgebäudes verbringen durfte. Laut einem Bericht seines Anwaltsteams vom 23. August haben der ehemalige FTX-CEO und seine Anwälte an diesem Tag wohl eine Verteidigungsstrategie erörtert, laut der die frühere Rechtsabteilung der FTX den früheren Chef der Kryptobörse irreführender Weise glauben lassen hat, „in guter Absicht“ zu handeln, obwohl seine Handlungen eigentlich unrechtmäßig waren.

SBF war nach seiner Auslieferung von den Bahamas und seiner Anklageerhebung in den USA im Dezember 2022 bis zuletzt gegen eine Kaution von 250 Millionen US-Dollar frei. Am 11. August hob Kaplan diese Freilassung aufgrund von Vorwürfen der versuchten Manipulation von Zeugen allerdings auf, woraufhin Bankman-Fried ins Gefängnis geschickt wurde, wo er wahrscheinlich bis zum Ende seiner beiden Strafverfahren bleiben wird.

Der ehemalige FTX-CEO muss sich in 12 Anklagepunkten verantworten, die in zwei Prozessen im Oktober 2023 und März 2024 verhandelt werden sollen. SBF hat sich in allen Anklagepunkten für nicht schuldig bekannt.




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