Russland sperrt Webseite von OKX wegen “unzuverlässigen” Finanzinformationen

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Die Webseite der Kryptobörse OKX wurde in Russland am 4. Oktober von der staatlichen Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor gesperrt. Die Behörde erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, die Webseite sei “auf Ersuchen der Generalstaatsanwaltschaft wegen der Verbreitung unzuverlässiger, sozial bedeutsamer Informationen finanzieller Art” gesperrt worden.

Roskomnadzor teilte der lokalen Nachrichtenagentur RBC mit, dass OKX “Informationen über die Aktivitäten von Finanzpyramiden sowie Informationen über die Erbringung von Finanzdienstleistungen durch Personen, die nicht das Recht haben, diese zu erbringen”, veröffentlicht habe. Obwohl die Webseite in Russland gesperrt ist, ist sie über ein VPN weiter frei zugänglich.

Die Verwaltung des russischsprachigen Discord-Kanals von OKX soll dazu kommentiert haben: “Wir empfehlen nicht, beim Zugriff auf OKX ein VPN zu verwenden, da das unsere Risikokontrollen auslöst und zu einer Sperrung unseres Kontos führen kann.”

Das in China gegründete und derzeit auf den Seychellen ansässige Unternehmen OKX hält sich nicht an die westlichen Sanktionen gegen Russland. Vor kurzem soll das Unternehmen nicht auf eine Aufforderung der südkoreanischen Behörden reagiert haben, die Konten des Terraform Labs-Mitbegründers Do Kwon einzufrieren. Ansonsten ist die Börse für das Sponsoring von Manchester City und Autorennen bekannt.

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Ähnliche Sperrungen von Webseiten gab es schon früher und wurden vor russischen Gerichten erfolgreich angefochten. Binance war in Russland zwischen September 2020 und Januar 2021 gesperrt, bis ein regionales Gericht die Entscheidung der Roskomnadzor aufhob. Russland sperrte im Jahr 2020 sechs Krypto-Nachrichten-Webseiten, aber mindestens eine der Webseiten, nämlich Bits.media, konnte eine Woche später durch eine Entscheidung des Bezirksgerichts die Aufhebung der Sperre erreichen, blieb aber weiter auf der schwarzen Liste der Behörde.

Roskomnadzor sperrte Cointelegraph kurzzeitig im Jahr 2019. Zuvor war die Webseite zwei Jahre lang ohne Folgen auf der Sperrliste.


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