Russische Duma verabschiedet Gesetzesvorschlag: Steuervergünstigungen für digitale Vermögenswerte

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Die russische Staatsduma hat einen Gesetzentwurf zur Besteuerung digitaler Vermögenswerte verabschiedet. Im Rahmen dieses Vorschlags wird der Verkauf von digitalen Vermögenswerten von der Mehrwertsteuer in Russland befreit. Nach Angaben des staatlichen Nachrichtendienstes RIA Novosti werden auch einige andere Kryptobörsendienstleistungen ausgenommen sein. 

Außerdem ist in dem Gesetzesentwurf ein Einkommenssteuersatz von 13 Prozent für russische Börsen auf die ersten umgerechnet 93.000 US-Dollar der jährlichen Steuerbemessungsgrundlage, 15 Prozent auf Beträge über dieser Grenze und 15 Prozent für alle Devisenhändler vorgesehen. Der derzeitige Steuersatz für Unternehmen beträgt 20 Prozent.

Die Besteuerung von digitalen Vermögenswerten in diesem Gesetzesentwurf erfolgt analog zur Wertpapiersteuer, wie RIA Novosti berichtet. Die Regierung erklärt in ihrem Gesetzesentwurf, dass eine separate Besteuerung für digitale Vermögenswerte der Schlüssel zum Aufbau einer effektiven und wettbewerbsfähigen digitalen Wirtschaft sei.

Russland rückt von seiner skeptischen Haltung gegenüber Kryptowährungen allmählich ab, da das Land durch die wirtschaftlichen Sanktionen des Westens zunehmend unter Druck gerät. Große russische Banken wurden aus dem SWIFT-System ausgeschlossen und die G7-Länder haben diese Woche den Kauf von frisch gefördertem oder raffiniertem russischen Gold verboten. Diese und die übrigen Maßnahmen führten dazu, dass Russland am Montag mit der Begleichung seiner Auslandsschulden in Verzug geriet.

Die russische Großbank Sber will einen Stablecoin herausbringen und die russische Zentralbank hat erklärt, die Pilotversuche mit einem digitalen Rubel sollen von 2024 auf April 2023 vorgezogen werden. Ein Pilotprojekt, an dem 12 russische Banken beteiligt sind, ist im Gange.

“Ich denke, dass alle Staaten, die etwas auf sich halten, innerhalb von drei Jahren eine nationale digitale Währung haben werden. Wir sollten das so schnell wie möglich vorbereiten. Außerdem wird dadurch das Problem mit dem SWIFT-Ausschluss gelöst, da diese Integration SWIFT überflüssig macht”, so die Vizechefin der russischen Zentralbank Olga Skorobogatowa.

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