Robinhood gibt Krypto-Geschäft trotz schwachem dritten Quartal nicht auf

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Die beliebte Krypto- und Aktienhandelsplattform Robinhood weist in ihrem neuen Quartalsbericht fallende Umsätze für das Krypto-Geschäft im Q3 2022 aus. Nichtsdestotrotz will das Unternehmen weiterhin an der Anlageklasse festhalten.

Die Handelsplattform hat ihren Bericht für das dritte Quartal am gestrigen 2. November vorgestellt, in dem die Geschäftsführung unter anderem darauf verweist, dass die relative Anzahl der Monatlichen Aktiven Nutzer (MAU) im Vergleich zum vorherigen Quartal um 12 % zurückgegangen ist, während für das Handelsvolumen im Gegensatz zum vorherigen Jahresviertel ein Minus von von 24 % zu Buche steht. Diese sind wiederum die Hauptgründe für das Minus von 12 % im Umsatz des Krypto-Geschäftes, das im Q3 nur noch auf 51 Mio. US-Dollar kommt.

Als Erklärung führt die Plattform die rückläufigen Nutzerzahlen und Handelsvolumen darauf zurück, dass sich „die Kunden in einer sehr volatilen Marktlage befinden“.

Ungeachtet dessen will die Geschäftsführung weiterhin in das Krypto-Geschäft investieren und das eigene Krypto-Dienstleistungsangebot ausbauen, so sollen zukünftig noch weitere Kryptowährungen in die Notierung aufgenommen, eine internationale Wallet angeboten und neue Features mit Bezug zu NFTs eingeführt werden.

Am 27. September hat Robinhood bereits die Betaversion ihrer auf Polygon basierenden Web3-Wallet für 10.000 Nutzer zugänglich gemacht. Knapp 1 Mio. weitere Nutzer befinden sich zudem auf der Warteliste. Einen Tag später wurde dann auch noch der Circle-Stablecoin USD Coin (USDC) ins Programm genommen.

Im Rahmen der Pressekonferenz zum Quartalsbericht bestätigt CEO Vladimir Tenev, dass das Unternehmen die Robinhood Wallet in den kommenden Monaten auch auf den internationalen Markt erweitern wird.

Angesprochen auf etwaige Pläne um Non-Fungible Tokens (NFT) entgegnet Tenev, dass seine Plattform in naher Zukunft ein Feature plant, über das NFTs betrachtet und verwahrt werden können. Querverbindungen zu anderen NFT-Marktplätzen sind zurzeit jedoch wohl nicht vorgesehen.

Zudem gibt Tenev an, dass „die Kunden Robinhood gebeten haben, weitere Blockchain-Netzwerke einzubinden, um den Umfang an verfügbaren Kryptowährungen zu vergrößern“.

In diesem Kontext betont der CEO, dass im Q3 bereits viele neue Kryptos hinzugekommen sind. Zugleich sollen jedoch keine Kompromisse bei dem Ziel eingegangen werden, dass sich Robinhood als „der sicherste und vertrauenswürdigste“ Krypto-Dienstleister etabliert:

„Wir hoffen, dass unsere Kunden verstehen und begrüßen, dass wir lieber vorsichtig sind. […] Manchmal bedeutet das, dass wir ein wenig langsamer sind als andere Krypto-Unternehmen, aber wir wollen sehr bedächtig vorgehen, damit wir sowohl unsere Kunden als auch deren Geld schützen können.“

Für das Q4 2022 will Robinhood zunächst weiteren Fortschritt an der firmeneigenen Krypto-Wallet machen und weiter an der Integration ins Lightning Network arbeiten.

Insgesamt verzeichnet die Handelsplattform für das dritte Quartal einen Verlust von 175 Mio. US-Dollar, obwohl der Gesamtumsatz um 14 % auf 361 Mio. US-Dollar gestiegen ist. Der Gewinn nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich abschließend auf 47 Mio. US-Dollar.

Laut Investopedia ergibt sich für die Robinhood-Aktie im Q3 2022 ein Nettoverlust von 0,20 US-Dollar je Aktie.

So ist der Aktienkurs zuletzt um 4,36 % auf 11,40 US-Dollar gefallen und damit in den letzten 12 Monaten um satte 69,22 % im Minus.


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