Ripple will nach SEC-Klage an die Börse gehen

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Der große Krypto-Unternehmen Ripple plant trotz seines anhaltenden Rechtsstreits mit der amerikanischen Börsenaufsicht SEC weiterhin einen zukünftigen Börsengang, wie der Geschäftsführer der angehörigen SBI Group jetzt verrät.

Yoshitaka Kitao, der CEO des japanischen Finanzkonzerns SBI Group, der eine beträchtliche Beteiligung an Ripple hält, stellt in Aussicht, dass das Krypto-Unternehmen die Pläne um einen Börsengang vorantreibt, sobald der Prozess gegen die SEC durch ist.

Wie Kitao am Mittwoch im Rahmen einer telefonischen Investorenkonferenz offenlegte, sind Ripple-CEO Brad Garlinghouse und der leitende Vorsitzende Chris Larsen dabei die treibenden Kräfte, die sich selbst durch die Anklage nicht abschrecken lassen:

„Nach dem Prozess wird Ripple an die Börse gehen. Der CEO will das und auch Chris will das.“

Für den japanischen Finanzkonzern wäre dies ein Segen, denn wie Kitao erklärt, würde sich die Investition in das Blockchain-Unternehmen dadurch umso mehr lohnen. Die SBI ist der größte ausländische Anteilseigner bei Ripple.

Zudem prognostiziert Kitao, dass auch das Blockchain-Konsortium R3, in das die SBI ebenfalls investiert ist, in Zukunft auch an die Börse gehen wird.

„Wir investieren in Krypto-Unternehmen, setzen die Blockchain-Technologie bereits in unserem Konzern ein und verbreiten die Blockchain in der Finanzbranche. Das ist die grundlegende Strategie der SBI Group“, wie der CEO das Vorgehen seines Konzerns erklärt.

Garlinghouse hatte im letzten Jahr bereits durchsickern lassen, dass Ripple auf einen Börsengang schielt, denn seiner Meinung nach würden bald ohnehin immer mehr Krypto-Unternehmen diesen Weg wählen: „In den nächsten 12 Monaten wird es verstärkt Börsengänge in der Kryptobranche geben. Wir werden dabei nicht die ersten, aber auch nicht die letzten sein. Ich gehe jedoch eher davon aus, dass wir vorne mit dabei sind. Das wäre ein völlig natürlicher Entwicklungsschritt für unser Unternehmen.“

Wie zuvor berichtet, hat die SEC im Dezember 2020 Anklage gegen Ripple Labs und deren Geschäftsführer Garlinghouse und Larsen eingereicht. Als Vorwurf steht dabei im Raum, dass die Herausgabe der firmeneigenen Kryptowährung XRP einen rechtswidrigen Wertpapierverkauf konstituiert. Ripple konnte bisher mehrere kleine Teilerfolge in dem Prozess erzielen, was den Kurs der Kryptowährung zurück über 1,4 US-Dollar gehievt hat. Ein Wert, der zuletzt im Januar 2018 erreicht worden war.

Ripple hat bisher nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert.


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