Rekordinflation in Europa – Krypto-Experte drängt auf „New Deal“ für die EU-Bevölkerung

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Im August verzeichnet Europa nun den neunten Monat in Folge steigende Inflation. Nachdem im Juli bereits 8,9 % zu Buche standen, weist die Eurozone für den laufenden Monat bereits 9,1 % aus. In der Eurozone sind unter anderem Länder wie Deutschland, Frankreich und Belgien erfasst.

Der wohl ausschlaggebende Grund für die anhaltende Steigerung ist, dass die Europäische Union (EU) wegen dem Ukraine-Konflikt mit einer einschneidenden Energiekrise zu kämpfen hat. So sind die Lebenshaltungskosten vielerorts durch die Bank weg gestiegen.

Im vergangenen Monat hatten die zunehmenden Energiekosten entsprechend den größten Teil an der Inflationssteigerung, denn diese sind im Vergleich zum Vorjahr um satte 38,3 % erhöht. Bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak macht sich derweil im gleichen Zeitraum ein Kostensprung von mehr als 10 % bemerkbar.

Das ehemalige EU-Mitglied Großbritannien hat im Juli schon einen europaweiten Negativrekord aufgestellt, als die Inflation auf der Insel ein vierzigjähriges Hoch von 10,1 % eingefahren hat.

Die Niederlande und Estland müssen seit Juli ihrerseits einen beträchtlichen Preissprung von 2 % hinnehmen.

Der auf die Blockchain-Technologie spezialisierte Anwalt Florian Glatz, der zugleich einer der Mitgründer der deutschen Blockchain Bundesverbandes ist, erklärt gegenüber Cointelegraph:

„Europa kämpft derzeit mit historischen Herausforderungen, denn die Inflation vernichtet die wirtschaftliche Sicherheit kleiner und mittelständischer Haushalte.“

In diesem Kontext weist Glatz darauf hin, dass die Kryptobranche die weltweite Politik schon seit längerem warnt, dass das momentane Geld- und Wirtschaftssystem „nicht für die kommenden Herausforderungen gerüstet ist“.

Kryptowährungen wie Bitcoin werden hingegen oftmals als Absicherungsmittel gegen Inflation ins Feld geführt, obwohl die Krypto-Community zunächst noch auf deutlich mehr Massentauglichkeit und eine breitere Adoption hinwirken muss, ehe diese Funktion wirklich erfüllt werden kann.

Glatz ist deshalb der Auffassung, dass sich die EU schnellstens darum bemühen muss, eine tragende Rolle in der digitalen Wirtschaft zu spielen, um die finanzielle Zukunft der europäischen Bevölkerung zu sichern.

„Wir brauchen einen New Deal für die EU-Bürger, der auf finanzielle Inklusion, die Chancen durch neue digitale Märkte und das Web3 als Grundstein für die Digitale Revolution ‘Made in Europe’ setzt.“

Immerhin bemüht sich die Europäische Union bereits an mehreren Fronten, Kryptowährungen zum Teil ihrer Zukunft zu machen. Ein wichtiger Schritt wurde dabei zuletzt mit der Verabschiedung der ersten großen Krypto-Regulierung MiCA gemacht.


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