Rehabilitationsplan nun “endgültig und bindend”

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Der Rehabilitationsplan, um die Gläubiger der ehemaligen Börse Mt. Gox zu entschädigen, ist nun fertiggestellt und wurde von einem japanischen Gericht bestätigt.

Der Mt. Gox-Treuhänder Nobuaki Kobayashi gab am Dienstag bekannt, der Rehabilitationsplan, der im Februar bei einem Gericht in Tokio eingereicht wurde, sei nun “endgültig und bindend”. Die Bestätigung des Rehabilitationsplanes ist im japanischen Gericht System einer der letzten Schritte des Prozesses, der im Jahr 2018 mit einer Forderung nach Entschädigung für die Gläubiger begann.

Kobayashi sagte, er würde sich bei den Gläubigern mit “Details zur genauen Zeit, Vorgehensweise und Summe” der Entschädigung melden. Es ist zwar noch unklar, ob die Zahlung in Bitcoin (BTC) oder Fiat gemacht wird, aber der Ankündigung zufolge müssen Gläubiger ihre Kontodaten auf der Webseite hinterlassen, um das Geld zu erhalten. Ansonsten könne es zu “Schwierigkeiten” kommen.

Der Mitteilung von Kobayashi ging eine Abstimmung am 8. Oktober voraus, an der Tausende von Mt. Gox-Nutzern teilgenommen haben, die Milliarden von Dollar verloren haben sollen. Rund 99 Prozent der Gläubiger, die vom Zusammenbruch der japanischen Kryptobörse betroffen waren, haben dem vorläufigen Rehabilitationsplan zugestimmt.

Nutzer, ihre Ansprüche geltend machen wollten, könnten das Geld sehr schnell bekommen, da der Treuhänder im Oktober andeutete, dass diese Bestätigung die letzte große Hürde im Entschädigungsprozess sei. Einige Betroffene von dem Zusammenbruch der Börse haben berichtet, dass sie nur selten über den Rehabilitationsplan informiert werden. Das führte zu Zweifeln daran, wann es zu den Rückzahlungen kommen wird.

In diesem Zusammenhang: Mt. Gox-Gläubiger könnten nichts bekommen, wenn sie nicht bis Freitag abstimmen

Jed McCaleb hat die Börse im Jahr 2010 gegründet und später wurde sie von Mark Karpelès übernommen. Mt. Gox war eine der größten Börsen der Welt in den frühen Kryptotagen. Ein Hack im Jahr 2011 und der darauffolgende Zusammenbruch der Börse hat fast 24.000 Nutzer betroffen.

Dadurch kam es zum Verlust von 850.000 BTC. Damals waren diese 460 Millionen US-Dollar wert. Bei Redaktionsschluss haben diese einen Wert von 51 Milliarden US-Dollar. Kobayashi soll etwa 150.000 BTC zur Verfügung haben, um die Gläubiger zu entschädigen.




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