Razzia bei indischer Kryptobörse CoinSwitch Kuber

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Eine Anti-Geldwäsche-Behörde hat am Donnerstag eine Razzia bei der großen indischen Kryptobörse CoinSwitch Kuber durchgeführt, weil diese mutmaßlich gegen Devisenhandelsgesetze verstoßen haben soll. 

Laut einem Bericht von Bloomberg vom 25. August durchsuchte das indische Enforcement Directorate die Büros von CoinSwitch Kuber sowie die Wohnsitze der Direktoren und des CEO Ashish Singhal.

Eine Quelle sagte der Nachrichtenplattform, der Kryptobörse werde vorgeworfen, Aktien im Wert von über 250 Millionen US-Dollar erworben und damit gegen Devisenhandelsgesetze verstoßen zu haben. Auch bestimmte Identitätsprüfungsmaßnahmen soll sie nicht durchgeführt haben.

Das Directorate of Enforcement ist eine Vollzugs- und Nachrichtendienststelle unter dem Finanzministerium in Indien. Laut ihrer Webseite ist das Ziel der Behörde die Durchsetzung von Gesetzen wie dem Devisenverwaltungsgesetz und dem Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche.

CoinSwitch Kuber sagte in einer Erklärung: “Wir erhalten Anfragen von verschiedenen staatlichen Stellen. Wir haben uns immer um Transparenz bemüht.”

“Krypto ist eine Branche in den Kinderschuhen mit viel Potenzial und wir stehen in ständigem Austausch mit allen Beteiligten.”

CoinSwitch Kuber wurde 2020 in Indien gegründet und ist mit über 18 Millionen registrierten Nutzern neben WazirX und CoinDCX eine der größten Kryptobörsen in Indien.

CoinSwitch Kuber erreichte im vergangenen Jahr eine Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar, nachdem die Börse in einer Finanzierungsrunde der Serie C unter der Leitung von Coinbase Ventures und Andreessen Horowitz 260 Millionen US-Dollar aufgebracht hatte. Das Unternehmen wird auch von Sequoia, Paradigm, Ribbit und Tiger Global unterstützt.

Gegen den Kryptowährungsraum wird in Indien hart durchgegriffen.

Anfang des Monats fror das Enforcement Directorate rund 8,1 Millionen US-Dollar von der Kryptobörse WazirX ein und behauptete, die Kryptobörse führe Transaktionen für ungenannte Fintech-Firmen durch, “um Krypto-Vermögenswerte zu kaufen und dann im Ausland zu waschen”.


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