Ray Dalio rät von Bargeld als Wertaufbewahrungsmittel ab

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In einem aktuellen TED Interview bezeichnet der Bridgewater Associates Vize-Vorsitzende und Vize-Investmentleiter Ray Dalio Bargeld als eine schlechte Wahl, um Vermögen abzusichern. Allerdings hat er Bitcoin (BTC) im Zuge dessen nicht als eine mögliche Alternative genannt.

„Ich finde, dass Bargeld keine sichere Investition ist“, wie Dalio am 9. April im TED Interview mit Corey Hijam erklärt.

„Bargeld ist ein verlockendes Investitionsprodukt, da es eine geringe Volatilität aufweist, allerdings verringert es seine Kaufkraft jedes Jahr um 2 %“, wie der Investmentexperte den Vorteil der Stabilität gegenüber dem Nachteil der Inflation abwägt.

Corona-Krise führt zu Bargeld-Flucht

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich Volkswirtschaften und Finanzmärkte in freiem Fall, was dazu geführt hat, dass immer mehr Anleger zurück ins Bargeld wechseln.

„Bargeld ist eigentlich immer die schlechteste Investition“, so Dalio. „In solchen Situationen muss man kreativ werden”, wobei er Gold aus Ausweichmöglichkeit hervorhebt und betont, dass Diversifikation, also die Verteilung auf verschiedene Anlageklassen, oberstes Gebot sei.

In diesem Zusammenhang nannte er Bitcoin allerdings nicht als eine der möglichen Alternativen, was womöglich Absicht war.

Dalio sieht auch Bitcoin kritisch

Anfang 2020 hatte Dalio nämlich in einem CNBC Interview über die marktführende Kryptowährung gesagt, dass sie noch zu viel Volatilität (also Wertschwankung) aufweisen würde, um als zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel zu taugen.

„Geld hat zwei hauptsächliche Funktionen, einerseits ein Zahlungsmittel und andererseits ein Wertaufbewahrungsmittel zu sein“, wie der Hedgefonds-Manager damals erklärte. Und weiter: „Bitcoin erfüllt aktuell keine dieser Funktionen.“

In diesem Zusammenhang nannte er die geplante Facebook Kryptowährung Libra als eine bessere Variante. Zudem betonte er, dass wichtige Institutionen wie Zentralbanken lieber in Gold ausweichen würden als in Bitcoin.

Auch der Milliardär und Großinvestor Chamath Palihapitiya monierte zuletzt die Volatilität von Bitcoin und die bisher noch geringe Nutzung der Kryptowährung. Allerdings hält er es nichtsdestotrotz für möglich, dass sie sich in den nächsten zehn Jahren durchsetzen kann.

Cointelegraph hat Dalio um zusätzliche Stellungnahme zu seinen Aussagen gebeten, bei Redaktionsschluss jedoch noch keine Antwort erhalten. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald eine entsprechende Rückmeldung vorliegt.


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