Ratingagentur S&P Global stuft Kreditrating von Coinbase herunter

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Die einflussreiche Ratingagentur S&P Global hat das Kreditrating der führenden amerikanischen Kryptobörse von BB+ auf BB herabgestuft, nachdem die Handelsplattform ihre aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht hat.

Wie die Ratingagentur bestätigt, liegt die Abstufung darin begründet, dass die Performance der Coinbase im zweiten Quartal 2022 deutlich schwächer war. Auch der höhere Konkurrenzdruck innerhalb der Branche, der dazu geführt hat, dass Coinbase in diesem Jahr an Marktanteil verloren hat, wird als eine der Ursachen angegeben.

„Die negative Bewertung spiegelt auch die Unsicherheit im Hinblick auf die Dauer des momentanen Abwärtstrends auf dem Kryptomarkt und die Fähigkeit des Unternehmens, den Geschäftsbetrieb diesen Gegebenheiten anzupassen, wider.“

In diesem Zusammenhang weist die S&P Global darauf hin, dass der Gesamtwert der auf Coinbase angelegten Vermögen im letzten Jahresviertel auf 96 Mrd. US-Dollar zurückgegangen, was einem Minus von 63 % gegenüber dem vorherigen Quartal entspricht. Dies liegt einerseits an niedrigeren Kurs und andererseits an Kapitalabflüssen von institutionellen Investoren.

Auch das Vorhaben des großen Marktführers Binance, Handelsgebühren komplett abzuschaffen, könnte für Coinbase zur Folge haben, dass die Kryptobörse ihre eigenen Gebühren überdenken muss, die jedoch einen Großteil der Einnahmen ausmachen:

„Wir sind zu der Einschätzung gekommen, dass die vergleichsweise hohen Handelsgebühren auf Coinbase in Verbindung mit der aggressiven Gebührensenkung der Konkurrenz das Risiko birgt, dass Coinbase im Privatkundengeschäft (das knapp 80 % des gesamten Umsatzes ausmacht) Abstriche machen muss.“

Druck von den Aufsichtsbehörden kommt erschwerend hinzu, denn zuletzt wurden von der US-Börsenaufsicht SEC zwei neue Ermittlungsverfahren gegen die Plattform aufgenommen, die womöglich weitere negative Konsequenzen nach sich ziehen könnten.

Trotz der Abstufung ist die S&P Global insgesamt der Ansicht, dass Coinbase noch immer „insgesamt ein sehr geringes Risiko“ darstellt, denn die größten Probleme der Plattform wären allen voran auf die momentane Weltwirtschaftslage und die allgemeine Krypto-Krise zurückzuführen.


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