Raiffeisenlandesbank führt ab 2024 Handel mit Bitcoin und Krypto ein

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Die österreichische Tochtergesellschaft der Raiffeisen Bank bereitet sich darauf vor, für ihre Kunden in den kommenden Monaten den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) einzuführen.

Nachdem die Raiffeisen Bank bereits im April 2023 ihre Krypto-Pläne vorgestellt hatte, schreitet die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) nun mit der Einführung von Krypto in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Krypto-Unternehmen Bitpanda voran.

Die RLB NÖ-Wien erwartet, mit der Einführung von Krypto-Handelsdienstleistungen in Wien im ersten Quartal 2024 zu beginnen, wie ein Sprecher der Bank gegenüber Cointelegraph bestätigt.

„Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien hat einen Kooperationsvertrag mit Bitpanda geschlossen. Über diese Zusammenarbeit planen wir, Anfang 2024 eine attraktive digitale Anlageplattform anzubieten“, so der Sprecher und fügt hinzu:

„Wir haben die Nachfrage der Kunden nach einfachen, intuitiven und digitalen Anlageplattformen erkannt. Unser Hauptanliegen, kundenorientierte Entscheidungen zu treffen, hat diese Bemühungen ausgelöst, die wir mit Begeisterung auf den Markt bringen.“

Mit der Einführung von Krypto erhalten die Kunden der RLB NÖ-Wien Zugang zu allen Kryptowährungen, die von dem Bankpartner Bitpanda angeboten werden, so der Sprecher.

Lukas Enzersdorfer-Konrad, stellvertretender CEO von Bitpanda, hatte zuvor gegenüber Cointelegraph erklärt, dass das Krypto-Angebot von Raiffeisen die gesamte Palette der digitalen Vermögenswerte von Bitpanda unterstützen würde, die mehr als 2.500 Kryptowährungen umfasst, darunter Bitcoin und Ethereum (ETH). Der Geschäftsführer beonte auch, dass Raiffeisen bereit sei, den Krypto-Handelsdienst allen Kundensegmenten anzubieten, einschließlich Privatkunden, Privatbanken und Firmenkunden.

„Wie wir im April angekündigt haben, ist es unser Ziel, unser Angebot allen RLB NÖ-Wien-Kunden zur Verfügung zu stellen. Der Rollout beginnt jedoch mit den Kunden in Wien“, so ein Sprecher von Bitpanda.

Raiffeisens Einstieg in Krypto ist ein weiteres Zeichen für die wachsende Akzeptanz von Bitcoin. Selbst Unternehmen wie Ferrari akzeptieren seit Oktober 2023 Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Die Raiffeisen Bank ist eine der ältesten Banken in Europa. Die erste Raiffeisenbank wurde 1886 im österreichischen Mühldorf gegründet. Per 30. Juni 2023 verwaltete die Raiffeisen-Gruppe ein Vermögen von 247 Milliarden Schweizer Franken (280 Milliarden US-Dollar) und vergab Kredite an Kunden in Höhe von 219 Milliarden CHF (248 Milliarden US-Dollar).


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