Quartalsbericht von Galaxy Digital bestätigt aktuellen Krypto-Hype

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Der Trading-Desk der Krypto-Bank Galaxy Digital verzeichnet im dritten Quartal 2020 ein Rekordvolumen, was ein weiterer Beleg für das stärker werdende Interesse institutioneller Investoren ist.

Der jüngste Quartalsbericht des Krypto-Unternehmens zeigteinen 75 % Anstieg des Handelsvolumens im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch beläuft sich dies inzwischen auf knapp 1,4 Mrd. US-Dollar. Der Anstieg wird mit dem Zusammenwirken einer erhöhten Anzahl an Kontrahenten, der Einführung einer elektronischen Trading-Plattform und dem stetigen Wachstum des Derivathandels von Galaxy Digital begründet.

Der Gesamtwert des von der Krypto-Bank verwalteten Vermögens belief sich Ende des dritten Quartals auf 407,4 Mio. US-Dollar, von denen 82,4 Mio. US-Dollar in passiven Bitcoin (BTC) und Indexfonds angelegt sind, während 325 Mio. US-Dollar im Galaxy EOS VC Fonds eingelagert sind. Letzterer geht dabei aus einer Partnerschaft mit dem Blockchain-Unternehmen Block.one, dem Herausgeber der Kryptowährung EOS, hervor.

Der Bitcoin-Fonds von Galaxy ist im dritten Quartal um 17,3 % gewachsen, während der Crypto Index Fund der Investmentfirma um 32,3 % zulegen konnte.

Galaxy Digital wurde 2018 vom Milliardär Mike Novogratz gegründet, um für institutionelle Investoren einen Zugang zu digitalen Vermögenswerten zu schaffen. In der heutigen Pressemitteilung schreibt Novogratz, dass Galaxy Digital sich auf die „hereinbrechende Welle an institutionellen Investoren vorbereitet“, die seiner Meinung nach aus Großinvestoren, Unternehmen und Regierungsbehörden bestehen wird.

Während der Bitcoin-Rekordlauf von 2017 größtenteils durch einen Hype unter Privatanlegern getragen wurde, entspringt die aktuelle Euphorie von 2020 in erster Linie dem gesteigerten Interesse der institutionellen Investoren.

Erste Daten für das vierte Quartal deuten darauf hin, dass dieser Trend auch zum Ende des Jahres weiter anhält. So verzeichnet der Bitcoin-Fonds der großen Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale im November Rekordkapitalzuflüsse, wodurch der Fonds bis Ende 2020 auf 500.000 BTC anwachsen könnte. Damit würde dieser ungefähr 2,7 % der verfügbaren Umlaufmenge von Bitcoin in sich vereinen.

Mittlerweile setzen selbst einflussreiche Großinvestoren wie Paul Tudor Jones und Stanley Druckenmiller auf Bitcoin. Beide loben das Wachstumspotenzial der Kryptowährung und sehen in ihr ein gutes Absicherungsmittel in Zeiten der Krise.

In den letzten 24 Stunden konnte Bitcoin fast auf ein zwischenzeitliches Hoch von 16.500 US-Dollar klettern. Bei Redaktionsschluss liegt der Kurs immer noch oberhalb der 16.000 US-Dollar.


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